Forschende
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Prof. Baberowski erforscht die politische Geschichte der Sowjetunion und des Zarenreichs mit Fokus auf Herrschaftspraktiken, Gewalt und gesellschaftliche Stabilisierung.
Prof. Bredekamp erforscht die Geschichte von Kunstkammern und Museen als Orte der Wissensproduktion und -vermittlung, insbesondere die Berliner Kunstkammer als Ursprung der modernen Museumslandschaft.
Andreas Eckert erforscht die Geschichte von Arbeit in Afrika seit 1945 mit Fokus auf formale, informelle und prekäre Beschäftigungsverhältnisse.
Prof. Frank erforscht derzeit die Literatur- und Kulturgeschichte Osteuropas (Russland, Belarus, Ukraine) mit Schwerpunkt auf Fragen von Autorschaft, politischer Krise und kultureller Identität im 19. und 20. Jahrhundert.
Prof. Kammerzell erforscht die Sprache, Schriftsysteme und Verwaltungsstrukturen des Alten Ägypten, mit aktuellem Schwerpunkt auf die Analyse von Registerkompetenz (Register- und Stilvariation) in ägyptischen Texten sowie auf die Dokumentation und Interpretation von Grabinschriften und Verwaltungstexten aus der frühen ägyptischen Geschichte.
Prof. Nützenadel erforscht die Geschichte wirtschaftlichen Handelns und der Erwartungsbildung vom 17. bis 21. Jahrhundert.
Prof. Caruso erforscht die Geschichte von Bildung und Schule in transnationaler und postkolonialer Perspektive, mit aktuellem Fokus auf die Zirkulation pädagogischen Wissens zwischen Europa, Kolonialindien und Lateinamerika im 19. und 20. Jahrhundert.
Roland Berbig erforscht die Literaturgeschichte und Kulturgeschichte des deutschsprachigen Raums, insbesondere die DDR-Literatur und die rumäniendeutsche Literaturlandschaft.
Prof. Wildt erforscht die Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts mit Fokus auf Diktaturen und illiberale Regime, insbesondere deren Gesellschaftsstrukturen und Machtverhältnisse.
Wolfgang Kaschuba erforscht urbane Kulturen, Migration und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Großstädten, mit aktuellem Fokus auf Solidaritätspraktiken in der Migrationsgesellschaft (Projekt bis 2025).
Prof. Grandits erforscht die Geschichte des sozialistischen Jugoslawiens und des westlichen Balkans im 20. Jahrhundert, mit aktuellem Fokus auf die Verflechtung gesellschaftlicher, politischer und kultureller Dynamiken in dieser Region.
Prof. Kraß erforscht die Kulturgeschichte von Sexualität und Geschlecht in Deutschland und dem deutschsprachigen Raum, mit aktuellem Schwerpunkt auf queerer Literaturwissenschaft und Queer Reading als methodischer Zugang zu deutscher Literatur vom 19. bis 20. Jahrhundert.
Prof. Vedder erforscht gegenwärtig die Verschränkung von Literatur, materieller Kultur und Archivpraxis — insbesondere wie literarische Texte Sammlungen, Kataloge, Museen und historische Objekte darstellen und verhandeln.
Prof. Metzler erforscht die europäische Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts mit Fokus auf Governance, politische Entscheidungskulturen und transnationale Verflechtungen.
Christian Kassung erforscht die Kulturgeschichte von Technik, Medien und Wissen vom 19. Jahrhundert bis heute.
Prof. Feldtkeller erforscht die Geschichte von protestantischer Mission als Prozess der transkulturellen Wissenserzeugung und -vermittlung, insbesondere im Kontext von Globalisierung und kolonialen Strukturen.
Prof. Winterling erforscht die antike Geschichte mit Schwerpunkt auf Caesar und dessen Zeit.
Prof. Gehrmann erforscht afrikanische Literaturen, Kulturen und ihre globalen Verflechtungen mit Fokus auf zeitgenössische Schreibweisen, Repräsentationen und Diskurse.
Prof. Nesselrath erforscht die Wissenschaftsgeschichte der Antike und ihrer Rezeption in der Frühen Neuzeit, mit aktuellem Fokus auf zwei große Projekte: Erstens die digitale Erschließung von Jacopo Stradas "Magnum ac Novum Opus", einem 36-bändigen handschriftlichen Münzcorpus des 16. Jahrhunderts, das die antike Numismatik systematisch dokumentiert.
Prof. Martus erforscht derzeit, wie digitale Methoden und große Textkorpora die Literaturwissenschaft verändern – insbesondere durch Computational Literary Studies und quantitative Analyse von Literaturbeständen.
Prof. Helmrath forscht zur Quellenedition und Lebensgeschichte des Nikolaus von Kues, eines bedeutenden Philosophen und Kirchenpolitikers des Spätmittelalters.
Prof. Meyer erforscht derzeit die Schnittstellen zwischen Sprache, Bild und digitalen Technologien.
Prof. Schipper erforscht die Kulturgeschichte des antiken Mittelmeerraums und des Nahen Ostens, insbesondere die Verbindungen zwischen Ägypten, dem Levante-Raum und dem frühen Judentum in der Antike.
Prof. Stollberg erforscht die Musikgeschichte vom 17. bis 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt auf Opernkultur, Werkgenese und historische Aufführungspraxis.