Forschende
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Dr. Neubert forscht zu nachhaltiger Entwicklung und Ernährungssicherung in Afrika und Asien, mit aktuellem Fokus auf die Verknüpfung von Landwirtschaft, Wasser und Klimaanpassung sowie auf berufliche Qualifizierung im Agrarsektor.
Prof. Kümmerle erforscht die Wechselwirkungen zwischen Landnutzung, Biodiversität und Großsäugerschutz in sich verändernden Landschaften — aktuell mit Schwerpunkt auf Ökosystem-Wiederherstellung, Wildtier-Konnektivität und die Auswirkungen sozioökonomischer Krisen auf Großraubtiere.
Prof. Zeitz erforscht die Kohlenstoffspeicherung in Böden unter verschiedenen Landnutzungsformen — insbesondere in Moorböden, städtischen Böden und landwirtschaftlichen Ökosystemen.
Prof. Baldauf erforscht die sozialen und wirtschaftlichen Folgen von Migration in Zentralasien, insbesondere wie die Abwanderung von Arbeitskräften die Ernährungssicherheit und Gesundheit von zurückgelassenen Kindern in Ländern wie Kirgisistan beeinflusst.
Prof. Büttner erforscht die wirtschaftlichen und phytosanitären Folgen von Quarantäneschadorganismen für landwirtschaftliche und gartenbauliche Betriebe.
Prof. Kammerzell erforscht die Sprache, Schriftsysteme und Verwaltungsstrukturen des Alten Ägypten, mit aktuellem Schwerpunkt auf die Analyse von Registerkompetenz (Register- und Stilvariation) in ägyptischen Texten sowie auf die Dokumentation und Interpretation von Grabinschriften und Verwaltungstexten aus der frühen ägyptischen Geschichte.
Prof. Kulke erforscht die räumlichen und wirtschaftlichen Strukturen von Einzelhandel, Konsumverhalten und Wertschöpfungsketten, insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern sowie in urbanen Transformationsräumen.
Prof. Schmid erforscht die Archäologie und Stadtentwicklung antiker Kulturen im Mittelmeerraum und Nahen Osten, mit aktuellem Fokus auf die urbane Entwicklung von Petra (Jordanien) von hellenistischer bis byzantinischer Zeit sowie auf eisenzeitliche Stadtstrukturen auf Zypern.
Wolfgang Kaschuba erforscht urbane Kulturen, Migration und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Großstädten, mit aktuellem Fokus auf Solidaritätspraktiken in der Migrationsgesellschaft (Projekt bis 2025).
Prof. Helbrecht erforscht gegenwärtig, wie urbane und ländliche Räume durch die Perspektiven von Bewohnerinnen und Bewohnern – insbesondere im Kontext von Alter, Diversität und Unsicherheit – gestaltet und erlebt werden.
Prof. Blokland erforscht gegenwärtig urbane Gemeinschaften und Ungleichheiten in Großstädten — insbesondere wie Bewohner von marginalisierten Stadtvierteln im Alltag Ressourcen organisieren und welche sozialen, räumlichen und symbolischen Barrieren sie dabei erleben.
Prof. Binder erforscht gegenwärtig, wie Recht, Geschlecht und kollektive Mobilisierung in sozialen Konflikten zusammenhängen – mit Fokus auf Praktiken von Bürgerinitiativen und sozialen Bewegungen, die Rechtsnormen umschreiben, um ihre Ziele durchzusetzen.
Prof. Feindt erforscht die Transformation von Agrar- und Ernährungssystemen hin zu Nachhaltigkeit, mit aktuellem Fokus auf Politikgestaltung und Co-Design-Prozesse.
Prof. Krüger erforscht die Schnittstellen zwischen Wasser, Klima und Gesellschaft mit Fokus auf sozial-ökologische Gerechtigkeit und Ungleichheit.
Prof. Eisenack erforscht, wie Institutionen und Governance-Strukturen Klimaanpassung und nachhaltige Ressourcennutzung in ländlichen Räumen — besonders in Zentralasien — gestalten und behindern.
Prof. Güldemann dokumentiert und analysiert afrikanische Sprachen, insbesondere sogenannte Khoisan-Sprachen des südlichen Afrika und bedrohte Sprachen Zentralafrikas.
Prof. Krifka erforscht sprachliche Vielfalt in urbanen Räumen, insbesondere wie Menschen unterschiedlicher sprachlicher Herkunft in Großstädten wie Berlin zusammenleben und kommunizieren.
Prof. Stephan erforscht gegenwärtig die transnationalen Mobilitäts- und Verflechtungsprozesse von Menschen, Waren und Ideen zwischen Zentralasien, dem Kaukasus, Russland, China und den Golfstaaten.
Prof. Schipper erforscht die Kulturgeschichte des antiken Mittelmeerraums und des Nahen Ostens, insbesondere die Verbindungen zwischen Ägypten, dem Levante-Raum und dem frühen Judentum in der Antike.
Prof. Gräb erforscht die Rolle religiöser Gemeinschaften — insbesondere afrikanischer unabhängiger und pfingstkirchlicher Bewegungen — als Akteure der nachhaltigen Entwicklung und sozialen Transformation.
Prof. Dr. Eva-Maria Auch erforscht Konflikte im Südkaukasus mit Fokus auf die Rolle von Narrativen — insbesondere wie Opfer- und Tätererzählungen Konflikte prägen und perpetuieren.
Sharon Macdonald erforscht, wie Museen und Kulturerbe-Institutionen mit gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart umgehen – insbesondere mit Fragen von Dekolonialisierung, Populismus, Migration und Diversität.
Prof. Verhoeven erforscht die grammatische Struktur und Variation von Sprachen, insbesondere indigener Sprachen wie Yukatekisches Maya und Chibcha-Sprachen.
Prof. Greifeneder erforscht, wie Nutzer mit digitalen Informationssystemen und Kulturbeständen umgehen — von Handschriftenportalen bis zu Bibliotheken.