PD Dr. Feulner erforscht die historische Sprachentwicklung baltischer Sprachen, insbesondere des Altlitauischen und Altlettischen, mit Fokus auf Registervariation und situativ-funktionale Sprachmuster in frühen schriftlichen Quellen. Sie erstellt kritische Editionen altlitauischer Texte vom Überlieferungsbeginn bis 1700 und untersucht, wie sich Register (formale vs. informale Sprachebenen) in historischen Sprachstufen manifestieren — ein methodisch anspruchsvolles Unterfangen, da historische Kontexte nicht direkt greifbar sind. Ihre Arbeiten kombinieren Editionsphilologie mit linguistischer Analyse und schaffen damit Grundlagen für die historische Sprachbeschreibung. Relevant ist dies für Spracharchive, Kulturerbe-Institutionen und die historische Sprachwissenschaft; die erarbeiteten Ressourcen (wie das Altlitauische etymologische Wörterbuch) dienen der Langzeitarchivierung und Zugänglichkeit von Forschungsdaten.
🔒 Das System hat 216 mögliche Industrie-Partner gefunden — Firmen, Scores und Begründungen sind nur für eingeloggte Nutzer:innen sichtbar. Anmelden
PD Dr. Anna Helene Feulner
HU-FIS-Profil ↗Förderer: DFG Sachbeihilfe Zeitraum: 11/2019 - 12/2023 Projektleitung: PD Dr. Anna Helene Feulner, Prof. Dr. phil. Wolfgang Hock
Förderer: DFG Sachbeihilfe Zeitraum: 12/2019 - 02/2023 Projektleitung: Prof. Dr. phil. Wolfgang Hock, PD Dr. Anna Helene Feulner
Förderer: DFG Sonderforschungsbereich Zeitraum: 01/2020 - 12/2023 Projektleitung: Prof. Dr. phil. Wolfgang Hock, PD Dr. Anna Helene Feulner
Zeitschrift für Kunstgeschichte · DOI
edoc Publication server (Humboldt University of Berlin) · DOI
Diese Publikation dient der nachhaltigen Bereitstellung und Sicherung der Forschungsdaten, die im Rahmen des DFG-Projekts zum Altlitauischen etymologischen Wörterbuch (ALEW) gewonnen wurden. Es handelt sich um eine gegenüber der 2015 beim baar-Verlag erschienenen Druckpublikation leicht veränderte, neu aus der Projektdatenbank generierte PDF. Die Veränderungen betreffen die Sortierung des Belegmaterials, die Behandlung von Lemmata und Lemmaergänzungen mit gleicher Sortierung (u.a. Homophone i.e.S.) sowie eine Neusortierung und inhaltliche Überprüfung des Vergleichsmaterials. Gegenstand des ALEW ist der Erb- und Lehnwortschatz des Litauischen vom Überlieferungsbeginn bis 1700, der bislang in etwa 3000 Artikeln dokumentiert und etymologisch analysiert ist. Grundlage der etymologischen Analyse ist die Lexik von etwa 140 altlitauischen Sprachdenkmälern, die ungefähr je zur Hälfte aus umfangreichen Werken (Bibel, Postillen, Katechismen, Gesang- und Gebetbüchern, Lexika, Grammatiken, Sammelbänden) und kürzeren Texten (Gebeten, Glossen, Gedichten, Albumeinträgen, Eiden, Erlassen, Einschaltungen in lateinischen oder deutschen Texten) bestehen. Auch wenn der inhaltliche Schwerpunkt des Wörterbuchs in der vollständigen etymologischen Neuanalyse der altlitauischen Lexik auf dem gegenwärtigen Forschungsstand der historisch-vergleichenden Sprachwissenschaft liegt, übernimmt das ALEW mit seiner streng philologischen Belegerfassung und -dokumentation sowie der Angabe von Erstbelegen Aspekte eines historischen Wörterbuchs für diesen Zeitraum. Die referenzierten DOIs enthalten: die gesammelten Forschungsdaten im sql- und json-Format sowie Dokumentation zum ALEW Version 1.1 (19818); Module zur Weiterverarbeitung der Rohdaten (19819); den für das Projekt benutzten Ausgabefont Times PIE Unicode einschließlich Übersicht über die Unicode-Zeichen-Belegung (19820).
Anglia - Zeitschrift für englische Philologie · DOI
This publication is with permission of the rights owner freely accessible due to an Alliance licence and a national licence (funded by the DFG, German Research Foundation) respectively.