Die Forschungsarbeiten von PD Dr. Anna Helene Feulner konzentrieren sich auf die historische Linguistik, insbesondere auf das Altlitauische und Altlettische sowie auf altgermanische Sprachen wie Altenglisch und Althochdeutsch. Ein zentrales Thema ist die Analyse von Sprachvariation und Registern in der Frühen Neuzeit und im Mittelalter, wobei sie die Entstehung und den Transfer von Sprachregistern bei einflussreichen Autoren wie Martin Luther untersucht. Zudem widmet sie sich der Editionsphilologie durch die kritische Erschließung und Edition altlitauischer Kleintexte sowie der Erstellung eines etymologischen Wörterbuchs. Ihre Publikationen beinhalten auch metrische Analysen altgermanischer Dichtung, wie des Beowulf und der Merseburger Zaubersprüche, und tragen zur kulturgeschichtlichen Einordnung sprachlicher Phänomene bei.
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PD Dr. Anna Helene Feulner
HU-FIS-Profil ↗Förderer: DFG Sachbeihilfe Zeitraum: 11/2019 - 12/2023 Projektleitung: PD Dr. Anna Helene Feulner, Prof. Dr. phil. Wolfgang Hock
Förderer: DFG Sachbeihilfe Zeitraum: 12/2019 - 02/2023 Projektleitung: Prof. Dr. phil. Wolfgang Hock, PD Dr. Anna Helene Feulner
Förderer: DFG Sonderforschungsbereich Zeitraum: 01/2020 - 12/2023 Projektleitung: Prof. Dr. phil. Wolfgang Hock, PD Dr. Anna Helene Feulner
Zeitschrift für Kunstgeschichte · DOI
edoc Publication server (Humboldt University of Berlin) · DOI
Diese Publikation dient der nachhaltigen Bereitstellung und Sicherung der Forschungsdaten, die im Rahmen des DFG-Projekts zum Altlitauischen etymologischen Wörterbuch (ALEW) gewonnen wurden. Es handelt sich um eine gegenüber der 2015 beim baar-Verlag erschienenen Druckpublikation leicht veränderte, neu aus der Projektdatenbank generierte PDF. Die Veränderungen betreffen die Sortierung des Belegmaterials, die Behandlung von Lemmata und Lemmaergänzungen mit gleicher Sortierung (u.a. Homophone i.e.S.) sowie eine Neusortierung und inhaltliche Überprüfung des Vergleichsmaterials. Gegenstand des ALEW ist der Erb- und Lehnwortschatz des Litauischen vom Überlieferungsbeginn bis 1700, der bislang in etwa 3000 Artikeln dokumentiert und etymologisch analysiert ist. Grundlage der etymologischen Analyse ist die Lexik von etwa 140 altlitauischen Sprachdenkmälern, die ungefähr je zur Hälfte aus umfangreichen Werken (Bibel, Postillen, Katechismen, Gesang- und Gebetbüchern, Lexika, Grammatiken, Sammelbänden) und kürzeren Texten (Gebeten, Glossen, Gedichten, Albumeinträgen, Eiden, Erlassen, Einschaltungen in lateinischen oder deutschen Texten) bestehen. Auch wenn der inhaltliche Schwerpunkt des Wörterbuchs in der vollständigen etymologischen Neuanalyse der altlitauischen Lexik auf dem gegenwärtigen Forschungsstand der historisch-vergleichenden Sprachwissenschaft liegt, übernimmt das ALEW mit seiner streng philologischen Belegerfassung und -dokumentation sowie der Angabe von Erstbelegen Aspekte eines historischen Wörterbuchs für diesen Zeitraum. Die referenzierten DOIs enthalten: die gesammelten Forschungsdaten im sql- und json-Format sowie Dokumentation zum ALEW Version 1.1 (19818); Module zur Weiterverarbeitung der Rohdaten (19819); den für das Projekt benutzten Ausgabefont Times PIE Unicode einschließlich Übersicht über die Unicode-Zeichen-Belegung (19820).
Anglia - Zeitschrift für englische Philologie · DOI
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