Forschende
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Prof. Markschies erforscht die Geschichte des Wissenstransfers in antiken und frühmittelalterlichen Kulturen, insbesondere wie religiöses und apokryphes Wissen durch Übersetzung zwischen Judentum und Christentum zirkulierte.
Prof. Kammerzell erforscht die Sprache, Schriftsysteme und Verwaltungsstrukturen des Alten Ägypten, mit aktuellem Schwerpunkt auf die Analyse von Registerkompetenz (Register- und Stilvariation) in ägyptischen Texten sowie auf die Dokumentation und Interpretation von Grabinschriften und Verwaltungstexten aus der frühen ägyptischen Geschichte.
Prof. Schmitzer erforscht lateinische Literatur von der Antike bis zur Frühen Neuzeit, mit aktuellem Schwerpunkt auf Ovids Metamorphosen und deren politische, erotische und narrative Dimensionen.
Roland Berbig erforscht die Literaturgeschichte und Kulturgeschichte des deutschsprachigen Raums, insbesondere die DDR-Literatur und die rumäniendeutsche Literaturlandschaft.
Prof. Kraß erforscht die Kulturgeschichte von Sexualität und Geschlecht in Deutschland und dem deutschsprachigen Raum, mit aktuellem Schwerpunkt auf queerer Literaturwissenschaft und Queer Reading als methodischer Zugang zu deutscher Literatur vom 19. bis 20. Jahrhundert.
Prof. Witte erforscht die Textgeschichte und Interpretation alttestamentlicher Schriften, insbesondere der Psalmen und des Hiobbuches, in ihren griechischen, hebräischen und aramäischen Überlieferungsformen.
Prof. Feldtkeller erforscht die Geschichte von protestantischer Mission als Prozess der transkulturellen Wissenserzeugung und -vermittlung, insbesondere im Kontext von Globalisierung und kolonialen Strukturen.
Prof. Donhauser erforscht die Entstehung und Veränderung von Sprachregistern in frühen germanischen Sprachen, insbesondere Althochdeutsch und Altschwedisch.
Prof. Helmrath forscht zur Quellenedition und Lebensgeschichte des Nikolaus von Kues, eines bedeutenden Philosophen und Kirchenpolitikers des Spätmittelalters.
Prof. Meyer erforscht derzeit die Schnittstellen zwischen Sprache, Bild und digitalen Technologien.
Prof. Schipper erforscht die Kulturgeschichte des antiken Mittelmeerraums und des Nahen Ostens, insbesondere die Verbindungen zwischen Ägypten, dem Levante-Raum und dem frühen Judentum in der Antike.
Prof. Stollberg erforscht die Musikgeschichte vom 17. bis 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt auf Opernkultur, Werkgenese und historische Aufführungspraxis.
Prof. van der Eijk erforscht die Medizingeschichte und Naturphilosophie der Antike, insbesondere wie griechisch-römische Denker wie Aristoteles und Galen Gesundheit, Krankheit und biologische Prozesse verstanden und systematisierten.
Prof. Dannemann erforscht die Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts durch die wissenschaftliche Erschließung und Digitalisierung des Nachlasses von Francis Alexander Mann (1907–1991), einem Schlüsseljuristen für die Entwicklung des englischen, deutschen, europäischen und internationalen Rechts.
Prof. Beere erforscht die antike Philosophie mit Schwerpunkt auf Aristoteles und Platon, insbesondere deren Konzepte von Sein, Möglichkeit, Raum und Wissen.
Prof. Schröter erforscht die Literaturgeschichte des frühen Christentums, insbesondere die Entstehung und Kanonisierung biblischer Texte sowie die Rezeption von Paulusbriefen in den ersten Jahrhunderten.
Prof. Asper erforscht die Geschichte des antiken griechischen und römischen Wissens, insbesondere wie Gelehrte in der Antike ihre Erkenntnisse durch Texte, Kommentare und narrative Formen vermittelten.
Prof. Klotz erforscht die Wahrnehmung und Bedeutung von Musik aus einer historischen und psychologischen Perspektive, mit aktuellem Fokus auf die Gestalt-psychologischen Grundlagen der Klangwahrnehmung (Timbre) und die universellen sowie kulturellen Ursprünge musikinduzierter emotionaler Reaktionen.
Wolfgang Hock erforscht die Sprachgeschichte baltischer und keltischer Sprachen durch die systematische Analyse historischer Textquellen.
Prof. Kämper-van den Boogaart erforscht die Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere wie akademische Netzwerke und Wissenstransfer in den Geistes- und Kulturwissenschaften während des Nationalsozialismus funktionierten — mit Fokus auf Philosophie und Philologie.
Dr. Ullrich Scheideler erforscht die Musikgeschichte und Musiktheorie des 20. Jahrhunderts, mit aktuellem Schwerpunkt auf die Entwicklung und Transformation von Tonalität sowie auf Kompositionsanalyse (insbesondere György Ligeti).
Prof. Scheuer erforscht die Literatur- und Wissensgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, mit aktuellem Schwerpunkt auf die kulturelle Bedeutung von Erzählformen, religiösen Konzepten und medialen Praktiken in vormodernen Texten.
PD Dr. Feulner erforscht die historische Sprachentwicklung baltischer Sprachen, insbesondere des Altlitauischen und Altlettischen, mit Fokus auf Registervariation und situativ-funktionale Sprachmuster in frühen schriftlichen Quellen.
Dr. Yong-Mi Rauch leitet derzeit die Digitale Märchen-Handbibliothek der Grimm-Sammlung (2024–2027) und forscht parallel zur Provenienzrecherche von NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgütern in Universitätsbeständen.