Prof. Koinzer erforscht derzeit, wie räumliche und soziale Faktoren die Schulwahl von Eltern prägen und welche Folgen das für Bildungsungleichheit und Segregation hat. Seine aktuelle Arbeit untersucht, wie die Zusammensetzung von Stadtvierteln die Lernleistungen von Kindern in Kitas beeinflusst, sowie wie Eltern zwischen privaten und öffentlichen Schulen entscheiden — und welche Rolle dabei Herkunft, Einkommen und kulturelle Werte spielen. Für Schulträger, Kommunen und Bildungsbehörden liefert er empirische Grundlagen, um Schullandschaften gerechter zu gestalten und Segregation zu vermeiden. Seine Methoden verbinden Befragungen, Interviews und räumliche Datenanalyse; aktuell begleitet er auch den Berliner Schulversuch zu Hybridunterricht wissenschaftlich.
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Prof. Dr. Thomas Koinzer
HU-FIS-Profil ↗Begleitforschung zum Berliner Schulversuch Hybridunterricht
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Qualitätsanalyse Katholische Schule
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Förderer: Land Berlin - Andere Zeitraum: 01/2007 - 12/2007 Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Koinzer
Zeitraum: 04/2007 - 12/2011 Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Koinzer
Zeitraum: 05/2007 - 12/2007 Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Koinzer
Pedocs (German Institute for International Educational Research) · DOI
Rezension von Diane Ravitch: The death and life of the great American school system. How testing and choice are undermining education. New York: Basic Books 2010.
Pedocs (German Institute for International Educational Research) · DOI
Im deutschen Schulsystem ist eine Expansion privater Schulen im allgemein bildenden und beruflichen Bereich zu beobachten. Dabei verzeichnen unterschiedliche Formen privater allgemein bildender Schulen besondere öffentliche Aufmerksamkeit, die sich durch internationale Abschlüsse, bilingualen Unterricht und Ganztagsbetreuung auszeichnen und in deutschen Großstädten etablieren. Aber auch traditionelle Formen in konfessioneller Trägerschaft, Freie Schulen, Waldorf- oder (private) Montessori-Schulen erfahren Zuspruch bei Eltern und Kindern spezifischer gesellschaftlicher Milieus. Der Beitrag beschreibt die quantitative Expansion privater Schulen und lokalisiert ein Bedingungsgefüge aus unterschiedlichen gesellschaftlichen, rechtlichen und ökonomischen Ursachen hierfür. Zudem werden verallgemeinerbare Folgen für das gesamte deutsche Schulsystem formuliert und ein notwendiges Forschungsprogramm umrissen. (DIPF/Orig.)