Prof. Dr. Reinhard Singer forscht auf den Gebieten der Rechtssoziologie und des Rechtsvergleichs, mit einem Schwerpunkt auf chinesisch-deutschen Kooperationen. Seine Arbeiten behandeln Verbraucherschutz in der digitalen Wirtschaft, Arbeitsrecht und die Ordnung gesellschaftlicher Prozesse im Zeitalter der Globalisierung. Zudem engagiert er sich in der Bildungsforschung durch die Entwicklung von Doppelmasterstudiengängen und fördert den transnationalen akademischen Austausch.
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Prof. Dr. Reinhard Singer
Die US-amerikanische Law & Society Association (LSA), welche die weltweit größte Fachvereinigung im Bereich der Rechtssoziologie ist, hält im Zusammenarbeit mit zahlreichen anderen nationalen rechtssoziologischen Vereinigungen, u.a. mit der britischen, kanadischen, japanischen und deutschen Vereinigung für Rechtssoziologie im Abstand von 5 Jahren außerhalb der USA internationale Tagungen ab. Es ist gelungen, nach Amsterdam und Budapest und im Wettbewerb mit Barcelona und Mailand die Tagung 2007 an die Humboldt-Universität zu holen. Sie wird unmittelbar nach dem Ende des Sommersemesters 2007 stattfinden. Es werden zwischen 1200 und 1500 Teilnehmer aus aller Welt erwartet. Vorgesehen sind ein Reihe größerer Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen sowie die Bildung zahlreicher Arbeitsgruppen.
Vorbereitung der Studien- und Prüfungsordnung zum Doppelmasterstudiengang. Um die deutsch-chinesische Zusammenarbeit im Bereich der rechtswissenchaftlichen Ausbildung zu fördern, haben die Universitäten (Tongij Shanghai, Konstanz und HU) beschlossen, ein Doppelmasterprogramm einzurichten. Für deutsche Studierende eröffnet das Studium in China eine interessante Alternative zu traditionellen Präferenzen bei Auslandsstudien. Das Masterstudium für chinesische Studierende gliedert sich in 3 Abschnitte. Im ersten Jahr sollen diese ihre Rechtskenntnisse (auch im deutschen Recht) an der School of Law und am CDHK vertiefen. Das Auslandsstudium im 2. Studienjahr findet an der HU oder der Universität Konstanz statt und orientiert sich an beiden Orten an den Studienplänen der bestehenden LL.M.-Programme. Im letzten Semester verfassen die Studierenden eine zweisprachige Masterarbeit und verteidigen diese in einer mündlichen Prüfung. Das Masterprogramm für die Absolventen der deutschen Universitäten dauert maximal 2 Jahre, umfasst ein Auslandsjahr an der Tongji-Universität, in dem sie gemeinsam mit chinesischen Kommilitonen deutsch- und englischsprachige Kurse belegen. Das Auslandsjahr wird durch Sprachkurse, ein einführendes Studium zum chin.Recht und eine vierwöchige Sommerschule in Deutschland gezielt vorbereitet. Im Anschluss an das Auslandsjahr, das durch ein Praktikum ergänzt werden kann, verfassen die Studierenden die Masterarbeit.
Before the reform of law of contract the law on protection from inequitable standard business conditions was not applicable to contracts of employment. One objective of the modernization of contract law was to raise the protective level of employment law to the level of general civil law. Contracts of employment are now subject to a check of the contents in terms of the law on standard business conditions. However, suitable account must be taken of the special features that apply in employment law when the provisions governing standard business conditions are applied to contracts of employment.
Gemeinsame Forschung von 8 Fellows über „Transnationale Interaktionen und die Ordnung und Steuerung gesellschaftlicher Prozesse im Zeitalter der Globalisierung“