Prof. Tyradellis forscht zur Theorie und Praxis des interdisziplinären Kuratierens — also wie Ausstellungen gestaltet, konzipiert und vermittelt werden. Sein aktueller Fokus liegt auf der Frage, wie Ausstellungen emotional wirken, historische Perspektiven vermitteln und diverse Besuchergruppen mit unterschiedlichen Erwartungen erreichen können. Seine Arbeit verbindet philosophische Reflexion mit praktischer Kuratorenarbeit und zielt darauf ab, Museen und Kulturinstitutionen bei der Gestaltung von Ausstellungen zu unterstützen, die sowohl intellektuell als auch emotional resonieren. Die Forschung ist relevant für Museen, Gedenkstätten, Kulturzentren und andere Institutionen des kulturellen Erbes, die ihre Vermittlungsarbeit theoretisch fundieren und praktisch verbessern wollen.
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Prof. Dr. Daniel Tyradellis
HU-FIS-Profil ↗Förderer: Andere internationale Stiftungen Zeitraum: 01/2020 - 12/2025 Projektleitung: Prof. Dr. Daniel Tyradellis, Kathleen Waak M.A.
Förderer: Andere inländische Stiftungen Zeitraum: 01/2020 - 10/2027 Projektleitung: Prof. Dr. Daniel Tyradellis, Kathleen Waak M.A.
DOAJ (DOAJ: Directory of Open Access Journals) · DOI
What makes an exhibit auratic? Do historical perspectives in exhibitions tend to create distance from, or interest in, the subject matter? How can intensities and force fields arise in exhibition constellations? And how can a broad, diverse audience with very different emotional and rational expectations and attitudes towards museums be addressed? These are some of the questions discussed in this interview with the philosopher and exhibition curator Daniel Tyradellis. The aim of this contribution is to critically examine the current useological assumption that a new affective curatorship is emerging in museums and exhibitions in the West.