Forschende
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Prof. Bredekamp erforscht die Geschichte von Kunstkammern und Museen als Orte der Wissensproduktion und -vermittlung, insbesondere die Berliner Kunstkammer als Ursprung der modernen Museumslandschaft.
Prof. Vedder erforscht gegenwärtig die Verschränkung von Literatur, materieller Kultur und Archivpraxis — insbesondere wie literarische Texte Sammlungen, Kataloge, Museen und historische Objekte darstellen und verhandeln.
Sharon Macdonald erforscht, wie Museen und Kulturerbe-Institutionen mit gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart umgehen – insbesondere mit Fragen von Dekolonialisierung, Populismus, Migration und Diversität.
Prof. Greifeneder erforscht, wie Nutzer mit digitalen Informationssystemen und Kulturbeständen umgehen — von Handschriftenportalen bis zu Bibliotheken.
Prof. Schirrmacher erforscht die Wissenschafts- und Technikgeschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere wie wissenschaftliche Erkenntnisse der Öffentlichkeit vermittelt wurden und werden.
Dr. Oliver Zauzig leitet derzeit Forschungsprojekte zur Infrastruktur und Datenerschließung wissenschaftlicher Hochschulsammlungen.
Dr. Axel Gering erforscht die Baugeschichte und Nutzung des römischen Hafenstädtchen Ostia durch systematische Ausgrabungen und digitale Dokumentation.
Sarah Elena Link leitet derzeit den Aufbau eines Datenkompetenzentrums für wissenschaftliche Hochschulsammlungen (SODa) und koordiniert ein internationales Lehr-Projekt zur objektgestützten Lehre.
Prof. Dr. Eva Ehninger erforscht die Geschichte und Theorie der Fotografie sowie transregionale Prozesse der künstlerischen Aneignung und Transformation vom späten 18. Jahrhundert bis heute.
Martin Stricker leitet derzeit den Aufbau eines Datenkompetenzentrums für wissenschaftliche Hochschulsammlungen (SODa) und arbeitet an der Forschungsdateninfrastruktur NFDI4Objects.
PD Dr. Britta Lange erforscht historische Tonaufnahmen und Archivmaterialien als Quellen für Kulturgeschichte und Wissensproduktion.
Prof. Bareither erforscht ethnografisch, wie digitale Technologien und Infrastrukturen in der Gegenwart Wahrheit, Authentizität und Wissen prägen — mit Fokus auf digitale Bildpraktiken in Museen und Kulturerbe-Institutionen.
Prof. Vogel forscht zur Wissenschafts- und Kulturgeschichte von Sammlungen und Museen, insbesondere zur Brandenburgisch-Preußischen Kunstkammer als historisches Wissenssystem.
Heide Barrenechea forscht an der Schnittstelle von Kulturgeschichte, Archivwissenschaft und Museologie.
Prof. Eissenhauer erforscht die Geschichte der Berliner Kunstkammer als frühneuzeitliche Wissenseinrichtung — ihre Rolle als Observatorium, Laboratorium und Kommunikationsraum für Naturwissen und Kunst.
Prof. Christian erforscht die Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit mit Fokus auf die Wiederaneignung antiker Kunstwerke und Wissensbestände in Europa vom 15. bis 17. Jahrhundert.
Prof. Tyradellis forscht zur Theorie und Praxis des interdisziplinären Kuratierens — also wie Ausstellungen gestaltet, konzipiert und vermittelt werden.
Dr. Henrike Simon erforscht den Schutz und die Erhaltung von Kulturgut angesichts wachsender Bedrohungen durch Konflikte, Naturkatastrophen und Vernachlässigung.
PD Dr. Agnes Henning erforscht antike Siedlungen und Nekropolen im Mittelmeerraum, insbesondere in Italien und Kleinasien, durch systematische archäologische Feldforschung und geophysikalische Vermessung.
Dr. Jasperse erforscht die sensorischen Erfahrungen und Wahrnehmungen von Menschen im Mittelalter — insbesondere wie sie über alltägliche Objekte und materielle Dinge mit ihrer Welt in Beziehung standen.
Larissa Förster erforscht die Provenienz ethnologischer Sammlungen aus der Kolonialzeit, insbesondere deren Herkunftsgeschichte, Erwerbungskontexte und die Frage der Restitution.
Dr. Beniermann erforscht, wie Menschen – von Schülerinnen und Schülern bis zu Lehrkräften – Evolution verstehen und akzeptieren, mit aktuellem Fokus auf europäische Vergleichsstudien und informelle Lernorte wie Museen.
Dr. Sabina Brevaglieri erforscht die Verflechtung von materiellen Objekten, religiöser Bedeutung und Agency in historischen Kontexten — schwerpunktmäßig in Italien, auf der Iberischen Halbinsel und im Heiligen Land.
Dr. Natasa Jagdhuhn erforscht die Geschichte und Gegenwart von Museen in Jugoslawien und den post-jugoslawischen Staaten, insbesondere unter dem Blickwinkel der Dekolonialisierung und der Blockfreien Bewegung.