Dr. René Krempkow erforscht Karrierewege und Qualifikationsanforderungen im Wissenschafts- und Hochschulmanagement. Sein aktueller Fokus liegt auf der systematischen Erfassung von Anforderungsprofilen, Aufgabenbeschreibungen und Karrieremuster von Fachkräften in Wissenschaftsmanagement-Positionen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Durch großangelegte Onlinebefragungen (KaWuM-SURVEY) liefert er Datengrundlagen, die Hochschulen und Forschungsorganisationen bei der Personalentwicklung, Stellenausschreibung und Qualifizierungsprogrammgestaltung unterstützen. Die Ergebnisse sind relevant für Hochschulmanagement, Personalentwicklung in der Wissenschaft und die Gestaltung von Managementausbildungsprogrammen.
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Dr. René Krempkow
HU-FIS-Profil ↗Das Teilprojekt „KaWuM – SURVEY: Onlinebefragungen zu Karrierewegen und Qualifikationsanforderungen im Wissenschafts- und Hochschulmanagement“ ist Teil des Verbundprojekts KaWuM „Karrierewege und Qualifikationsanforderungen im Wissenschafts- und Hochschulmanagement“. KaWuM hat zum Ziel, eine Bestandsaufnahme über die Verortung und Aufgaben im Wissenschaftsmanagement und zu Qualifikationsanforderungen zu schaffen. Neben einer qualitativen Erhebung und dem projektbegleitenden Transfer in Praxis und Politik ist ein wesentliches Ziel des Verbundprojekts die Durchführung von zwei quantitativen Erhebungen (im Längsschnittdesign) zu Karrierewegen, Kompetenzen und Qualifikationsbedarfen.Insbesondere wollen wir folgende zentrale Fragen untersuchen:2. Wie sehen die Karrierewege der aktuell im Wissenschafts- und Hochschulmanagement Tätigen konkret aus quantitativer Perspektive aus? Ist z.B. die Beschäftigung in diesen Querfunktionen der Hochschule ein Plan B, als Alternative zur Wissenschaft (Plan A)?3. Inwiefern qualifizieren diese Personen sich (weiter)?4. Welche Kompetenzen besitzen die Wissenschafts- und Hochschulmanager*innen nach eigener Einschätzung? Welche Bedarfe an Qualifikationen werden gesehen? Wie kann man diese erlangen?5. Wie stark spielt das Wissenschafts- und Hochschulmanagement nach eigener Einschätzung selbst eine Rolle, nicht nur infolge vermehrter Aufgaben, sondern als Treiber der „Organisationswerdung“ von Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen?Als Teilnehmende wollen wir Absolvent*innen der Wissenschaftsmanagement-Weiterbildungsstudiengänge der Universitäten Oldenburg, Osnabrück und Speyer, und Wissenschaftsmanager*innen aus verschiedenen Netzwerken und Organisationen befragen. In der zweiten Erhebung sollen unter Einbindung bereits erzielter Ergebnisse zusätzliche weiter ausdifferenzierte Fragen, insbesondere zum Thema Kompetenzen und Verortung, gestellt werden. ProfessionsforschungInstitutionenSozialisationsforschungInstitutionsforschungUniversitätsgeschichteErwachsenenbildungThemen und Programme der ErwachsenenbildungArbeitsppsychologieBildungsplanung und BildungsberatungOrganisationssoziologieDatenanalyseHochschulforschungWissenschaftsforschungDigitization/Digitalisierung
SensePublishers eBooks · DOI
In addition to producing knowledge through research activities, higher education systems and their institutions are shaped by the socio-political task of guaranteeing the transfer of knowledge via academic teaching. Some recent developments have led to the discussion of ways to more thoughtfully address a diverse (potential) student population: The anticipated shortage of skilled labour intensifies discussions about teaching in the areas of science, politics and higher education research.
management revue · DOI
The overall aim of the article is to discuss different ways of assessing and handling performance differences of higher education institutions caused by varying initial conditions with regard to the student populations' diversity. We introduce and compare two approaches we expect worthwhile discussing in the German context: On the one hand, the classification approach identifying diversity between higher education institutions is reflected. A critical look is taken at the possible repercussions of classifications on the design of university programmes. On the other hand we introduce an alternative approach that has so far been rarely adopted in Europe. The "Australian model" is based on a statistical method that levels out different initial positions for performance indicators. This will help higher education institutions to respond adequately to different social requirements and needs of students. An arithmetical example illustrates the way the model functions. We conclude that the "Australian model" can avoid some problems of the classification approach and an adaptation would be worthwhile for Germany.