Prof. Musiimenta entwickelt und erprobt mobile Gesundheitstechnologien zur Verbesserung der Müttergesundheitsversorgung in ressourcenknappen, ländlichen Regionen Ugandas. Ihr Schwerpunkt liegt auf benutzerfreundlichen, multimedialen Smartphone-Anwendungen, die speziell für Analphabeten zugänglich sind und schwangere Frauen mit kritischen Gesundheitsinformationen versorgen. Das MatHealth-Projekt adressiert damit eine zentrale Herausforderung im Globalen Süden: die Überbrückung von Informationslücken in der pränatalen Versorgung durch niedrigschwellige digitale Lösungen. Die Forschung ist relevant für Gesundheitsbehörden, NGOs und Technologieunternehmen, die Gesundheitsinterventionen in Entwicklungsländern skalieren möchten.
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Prof. Dr. Angella Musiimenta
HU-FIS-Profil ↗Das übergeordnete Ziel des MatHealth-Projektes ist die Verbesserung der Gesundheitssituation für Schwangere im ländlichen Südwesten von Uganda durch Verwendung einer mobiltelefonbasierten Multimedia-Anwendung, welche auch für Analphabeten geeignet ist. Wir werden einen existierenden Prototyp einer mobilen Technologie zur Unterstützung der Gesundheitsversorgung von Müttern, der im Rahmen von aktueller Forschung im Kontext einer Dissertation entwickelt wurde, so umgestalten, dass er für Analphabeten geeignet ist, indem wir Multimedia-Komponenten wie Videos und Audios integrieren. Mit Hilfe des weiterentwickelten Prototyps werden wir eine groß angelegte Feldstudie in Uganda durchführen, wo wir den Prototyp empirisch in ländlichen Gegenden einsetzen und seine vorläufigen Auswirkungen auf die Gesundheit der Schwangeren bewerten werden. Wir gehen davon aus, dass die Nutzung des erweiterten Prototyps zu einem verbesserten Zugang zu qualitativ hochwertigen, relevanten lokalen und kulturell akzeptablen Gesundheitsinformationen für Mütter und Familien führen wird. Dies soll Schwangere und Familien in die Lage versetzen, sich gesundheitsbewusster zu verhalten (frühzeitige Aufnahme und Einhaltung von pränatalen Untersuchungen, HIV-Tests, gesunde Ernährung, Geburtsvorbereitung, Umgang mit Gefahrenzeichen u.a.), was letztendlich zu einer höheren Überlebenschance von Müttern und Kindern beitragen sollte.
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