Prof. Krieger erforscht die Rolle des Völkerrechts in der globalen Ordnung und untersucht, ob internationale Rechtsstrukturen derzeit gestärkt oder geschwächt werden. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie wertebasierte Verrechtlichung internationaler Beziehungen — mit dem Ziel von weltweitem Frieden und globaler Gerechtigkeit — gegen Tendenzen der Formalisierung oder Entrechtlichung bestehen kann. Für Regierungen, internationale Organisationen und Unternehmen mit globalem Engagement ist diese Forschung relevant, um zu verstehen, wie stabil und verlässlich das internationale Regelwerk bleibt und welche Risiken oder Chancen sich aus dessen Wandel ergeben.
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Prof. Dr. Heike Krieger
HU-FIS-Profil ↗Die Idee der wertorientierten Verrechtlichung internationaler Beziehungen bis hin zu einer „Weltbürgergesellschaft“ besitzt große Anziehungskraft. Sie zielt ab auf einen weltweiten Frieden und die Verwirklichung globaler Gerechtigkeitsvorstellungen. Die Entwicklung könnte derzeit jedoch durch Reformalisierungs- oder gar Entrechtlichungsprozesse in eine gegensätzliche Richtung gehen. Die Kolleg-Forschergruppe „Zur Rolle des Völkerrechts im globalen Wandel“ geht der Frage nach, welche Rolle das Völkerrecht unter den gegenwärtigen Bedingungen der Globalisierung spielt. In interdisziplinärer Zusammenarbeit von Rechts- und Politikwissenschaft sollen grundlegende Veränderungen des Völkerrechts erforscht werden, jenseits einzelner Krisensymptome und monokausaler Erklärungsmodelle.
Die Idee der wertorientierten Verrechtlichung internationaler Beziehungen bis hin zu einer „Weltbürgergesellschaft“ besitzt große Anziehungskraft. Sie zielt ab auf einen weltweiten Frieden und die Verwirklichung globaler Gerechtigkeitsvorstellungen. Die Entwicklung könnte derzeit jedoch durch Reformalisierungs- oder gar Entrechtlichungsprozesse in eine gegensätzliche Richtung gehen. Die Kolleg-Forschergruppe „Zur Rolle des Völkerrechts im globalen Wandel“ geht der Frage nach, welche Rolle das Völkerrecht unter den gegenwärtigen Bedingungen der Globalisierung spielt. In interdisziplinärer Zusammenarbeit von Rechts- und Politikwissenschaft sollen grundlegende Veränderungen des Völkerrechts erforscht werden, jenseits einzelner Krisensymptome und monokausaler Erklärungsmodelle.
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Die Idee der wertorientierten Verrechtlichung internationaler Beziehungen bis hin zu einer „Weltbürgergesellschaft“ besitzt große Anziehungskraft. Sie zielt ab auf einen weltweiten Frieden und die Verwirklichung globaler Gerechtigkeitsvorstellungen. Die Entwicklung könnte derzeit jedoch durch Reformalisierungs- oder gar Entrechtlichungsprozesse in eine gegensätzliche Richtung gehen. Die Kolleg-Forschergruppe „Zur Rolle des Völkerrechts im globalen Wandel“ geht der Frage nach, welche Rolle das Völkerrecht unter den gegenwärtigen Bedingungen der Globalisierung spielt. In interdisziplinärer Zusammenarbeit von Rechts- und Politikwissenschaft sollen grundlegende Veränderungen des Völkerrechts erforscht werden, jenseits einzelner Krisensymptome und monokausaler Erklärungsmodelle.