Prof. Wanschelbaum erforscht derzeit die Bildungspolitik unter rechtsextremen und libertären Regierungen, mit Fokus auf Argentinien unter Javier Millei seit 2023. Sie untersucht, wie neue Formen des Rechtsextremismus sich in Bildungsstrategien manifestieren und welche Herausforderungen dies für demokratische Institutionen darstellt. Für Regierungen, Bildungsbehörden und zivilgesellschaftliche Organisationen liefert diese Forschung Erkenntnisse darüber, wie autoritäre Bildungspolitik funktioniert und wo Demokratie-Schutzmaßnahmen ansetzen können. Die Arbeit verbindet politikwissenschaftliche und erziehungswissenschaftliche Perspektiven auf aktuelle Transformationen im Globalen Süden.
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Prof. Dr. Cinthia Wanschelbaum
HU-FIS-Profil ↗Das Kooperationsprojekt befasst sich mit einer der neuen Formen rechtsextremer Kräfte im Bereich der Bildungspolitik: dem Libertarismus. Mit Fokus auf die Positionen und politischen Maßnahmen der seit 2023 von Javier Millei geführten Regierung in Argentinien befasst sich das Projekt mit dem Bereich der neuen Rechtsextremismus und den Herausforderungen für etablierte demokratische Ordnungen, indem es einen außereuropäischen Fall mit spezifischen Wurzeln und Ausprägungen in einem eher vernachlässigten Bereich der sozialen und politischen Forschung behandelt: der Bildungspolitik. Die binationale Forschungsgruppe wird Positionen und Maßnahmen aus der Perspektive der Dokumentenanalyse, der historischen Kontextualisierung und transnationaler Netzwerke untersuchen. In diesem Sinne präsentiert sie eine Analyse, die verflochtene Diskurse und Fälle der Politikformulierung und -umsetzung hervorhebt. Das Projekt kombiniert eine qualitative Analyse des Materials, eine historische Perspektive auf den argentinischen Liberalismus und Libertarismus sowie Beziehungs- und Austauschmuster in den transnationalen Netzwerken der rechten Politik. Das zweijährige Projekt umfasst eine Reihe von Workshops und Forschungsphasen, darunter eine Abschlusskonferenz zu Ergebnissen und Perspektiven. Es vereint unterschiedliche Fachkenntnisse in den Bereichen Politikanalyse, Geschichte und transnationale Analyse und fördert die weitere Vernetzung und Erfahrung junger Forscher beider teilnehmender Institutionen.
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