Prof. Deniz entwickelt Methoden und Werkzeuge für die kollaborative Gestaltung von Datenanalyse-Workflows im Neuroimaging und anderen datengetriebenen Wissenschaften. Sie arbeitet daran, wie Forschende während ihrer Experimente iterativ und flexibel ihre Datenverarbeitungspipelines anpassen können — ein zentrales Problem, wenn große Datenmengen verarbeitet werden und die Analyseschritte nicht von vornherein festgelegt sind. Ihre Forschung adressiert die Infrastruktur-Herausforderung, dass Wissenschaftler:innen heute ständig zwischen Datenexploration und Workflow-Optimierung wechseln müssen. Das ist relevant für alle Forschungsfelder mit komplexen, iterativen Datenanalysen, insbesondere Neurowissenschaften, Biologie und Physik.
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Prof. Dr. Fatma Deniz
HU-FIS-Profil ↗Viele Wissenschaftsbereiche sind datengetrieben und der Gewinn neuer Erkenntnisse basiert auf einer wiederholten Anpassung von DAWs. Während eines experimentellen Verfahrens zur Verarbeitung großer Datenmengen werden die Spezifikationen von DAWs in der Regel schrittweise angepasst. In der ersten Phase von FONDA hat das Teilprojekt sich der Unterstützung einzelner Nutzer in der Entwicklung von DAWs für die explorative Datenanalyse gewidmet. In der zweiten Phase steht nun die Einbindung einer gesamten wissenschaftlichen Gemeinschaft im Fokus. Insbesondere zielen wir auf eine Nutzerunterstützung ab, welche auf der freien Verfügbarkeit von Analyseprogrammen, der Entwicklung von bewährten Methoden (so genannte Best-Practices) und der Veröffentlichung von Benchmarks und Referenzdaten basiert. Konkret wird unser Schwerpunkt auf der Neuroimaging-Gemeinschaft liegen, in der DAWs die Verarbeitung und Modellierung von Hirnsignalen beschreiben.
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