Dr. Maik Bierwirth arbeitet an der Infrastruktur und Nachnutzbarkeit von Forschungsdaten in den Geisteswissenschaften, insbesondere durch die Entwicklung von Systemen zur metadatengestützten Erschließung und Verknüpfung von Forschungsdaten über Fachgrenzen hinweg. Sein aktueller Fokus liegt auf der Erweiterung bestehender Repositorien wie LAUDATIO um neue Disziplinen (z. B. Geschichtswissenschaften) und der Sicherstellung von FAIR-Konformität für langfristige Nachnutzbarkeit. Für Forschungseinrichtungen und Archive bedeutet das: strukturierte, maschinenlesbare Metadaten, die automatische Datenentdeckung ermöglichen und interdisziplinäre Zusammenarbeit erleichtern. Die Arbeiten sind relevant für alle Institutionen, die Forschungsdaten verwalten und verfügbar machen müssen – von Universitäten über Gedächtnisinstitutionen bis zu Forschungsverbünden.
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Dr. Maik Bierwirth
HU-FIS-Profil ↗Förderer: DFG Sachbeihilfe Zeitraum: 08/2023 - 12/2026 Projektleitung: Malte Dreyer, Dr. Maik Bierwirth
PUB – Publications at Bielefeld University (Bielefeld University) · DOI
Within the project FDMentor, a German Train-the-Trainer Programme on Research Data Management (RDM) was developed and piloted in a series of workshops. The topics cover many aspects of research data management, such as data management plans and the publication of research data, as well as didactic units on learning concepts, workshop design and a range of didactic methods. After the end of the project, the concept was supplemented and updated by members of the Sub-Working Group Training/Further Education (UAG Schulungen/Fortbildungen) of the DINI/nestor Working Group Research Data (DINI/nestor-AG Forschungsdaten). The newly published English version of the Train-the-Trainer Concept contains the translated concept, the materials and all methods of the Train-the-Trainer Programme. Furthermore, additional English references and materials complement this version.
Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research) · DOI
Für den wissenschaftsgeleiteten Aufbau der Nationalen Forschungsdaten-Infrastruktur (NFDI) muss sich die Infrastruktur gemeinsam mit der Forschung weiterentwickeln. Die dafür notwendigen, wechselseitigen Abstimmungen müssen auf Basis tragfähiger Prozesse und Strukturen sichergestellt werden. Themen, die für mehrere Fachkonsortien relevant sind, müssen im Sinne einer nachhaltigen Funktionalität kooperativ und über einzelne Konsortien hinweg bearbeitet werden. Dieses Dokument identifiziert solche Querschnittsthemen und Wege zu ihrer Bearbeitung in der NFDI.<br> <br> Um diese Herausforderung abgestimmt zu adressieren, hat sich die Mehrzahl der Fachkonsortien im Sommer 2019 auf die “Berlin Declaration on NFDI Cross-Cutting Topics” verständigt. Auf einer gemeinsamen Veranstaltung am 25. Februar 2020 in Berlin haben sich Vertreterinnen und Vertreter von Fachkonsortien und Querschnittsinitiativen erneut über die Handlungsfelder der NFDI-übergreifenden Infrastrukturentwicklung ausgetauscht. Dabei haben Fachkonsortien und Querschnittsinitiativen vier modellhafte Vorschläge erarbeitet, um diese Handlungsfelder zu erweitern und im Rahmen der NFDI belastbar und nachhaltig umzusetzen. Diese „Leipzig-Berlin-Erklärung zu NFDI-Querschnittsthemen der Infrastrukturentwicklung“ dient als Diskussionsimpuls und richtet sich an alle Konsortien und am Aufbau der NFDI Beteiligten, sowie diejenigen Fachgruppen, die näher mit Forschungsdatenmanagement befasst sind.<br> <br> Mit der Unterzeichnung dieser Erklärung bestätigen die 27 Konsortien, dass sie gemeinschaftlich und im Einklang mit dem Direktorat und den Gremien der NFDI die benannten Querschnittsthemen und Handlungsfelder weiterentwickeln und im Sinne einer NFDI bearbeiten werden.