Prof. Dr. Ada Sasse erforscht die Bedingungen für eine gelingende Inklusion im Bildungssystem, mit Fokus auf die Professionalisierung von Lehrkräften und die Gestaltung kooperativer Planungsprozesse. Ihre Arbeit liefert der öffentlichen Hand und Schulverwaltungen evidenzbasierte Ansätze, um heterogene Lerngruppen effektiv zu unterstützen und den Übergang von der Schule in die Berufsausbildung für Jugendliche mit Behinderungen zu erleichtern. Dies ist vor allem für den Bereich der öffentlichen Bildungspolitik, Schulentwicklung und Lehrkräftefortbildung relevant. Sie hat dabei Methoden zur empirischen Begleitung von Bildungsreformen und zur Analyse von Unterrichtskulturen in der Praxis etabliert.
🔒 Das System hat 149 mögliche Industrie-Partner gefunden — Firmen, Scores und Begründungen sind nur für eingeloggte Nutzer:innen sichtbar. Anmelden
Prof. Dr. Ada Sasse
HU-FIS-Profil ↗Förderer: Land Thüringen Zeitraum: 12/2007 - 12/2010 Projektleitung: Prof. Dr. Ada Sasse
Förderer: Land Thüringen Zeitraum: 01/2008 - 12/2009 Projektleitung: Prof. Dr. Ada Sasse
Förderer: Land Thüringen Zeitraum: 04/2008 - 03/2012 Projektleitung: Prof. Dr. Ada Sasse
VS Verlag für Sozialwissenschaften eBooks · DOI
Das Schülerhilfeprojekt Halle reiht sich ein in die Tradition universitärer Schülerhilfeprojekte. Diese sind meist eher sozialpädagogisch ausgerichtet und orientieren sich in der Regel am Prinzip der Patenschaft (s. z. B. Garlichs 2000). Das Hallesche Schülerhilfeprojekt versteht sich im Gegensatz dazu schwerpunktmäßig als ein universitäres, Schule ergänzendes Bildungsangebot für benachteiligte Kinder. Konkrete Förderangebote zu den Lernbereichen Mathematik, Deutsch und zum Sozialverhalten stehen im Zentrum. Die Projektidee ist bereits im Frühjahr 2002 in Kommunikation mit Vertretern von „Humalios“ (einer kleinen Stiftung der Arbeiterwohlfahrt Halle/Saale) entwickelt worden. Die genannte Stiftung war auf der Suche nach Projekten für sozial benachteiligte Kinder der Stadt, die auf mehr Chancengerechtigkeit im Bereich der Bildung gerichtet sind. Wir (die Autorinnen) waren an einem langfristig angelegten Projekt interessiert, das einen anspruchsvollen Praxisbezug für Lehramtsstudierende der Sonderpädagogik ermöglicht und gleichzeitig einem integrationspädagogischen Anspruch genügt. Studierende des Lehramtes an Sonderschule sollten sich, jenseits der obligatorischen Praktika, gemeinsam mit zukünftigen Grundschullehrerinnen und in kooperativer Verantwortung dem Praxisfeld der Grundschule annähern und dabei Erfahrungen mit Kindern aus benachteiligten Familien sammeln. Wir erarbeiteten das inhaltliche Konzept „Bildungsförderung im Grundschulalter“, während die Stiftung für organisatorische Regelungen und finanzielle Unterstützungen die Verantwortung übernahm.