Sarah Wendt erforscht derzeit die Struktur und Qualität des globalen wissenschaftlichen Publikationssystems, insbesondere unter dem Aspekt epistemischer Vielfalt und inklusiver Praktiken. Sie untersucht, wie Peer-Review-Prozesse gestaltet werden können, um Forschungsergebnisse aus verschiedenen Regionen und Perspektiven besser zu berücksichtigen. Für Forschungseinrichtungen und Verlage ist dies relevant, um ihre Publikationsprozesse transparenter und gerechter zu gestalten und die Qualität wissenschaftlicher Begutachtung zu verbessern. Sie arbeitet dabei mit internationalen Partnern zusammen und nutzt Datenanalysen, um Muster in Publikationspraktiken sichtbar zu machen.
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Sarah Wendt
HU-FIS-Profil ↗Das Projekt zielt darauf, epistemische Diversität und Qualitätsentwicklung im globalen Publikationswesen zu erforschen und Ansätze zur Stärkung inklusiver Peer Review-Praktiken zu entwickeln. Im Rahmen eines Forschungsaufenthalts an der Simon Fraser University in Vancouver arbeite ich mit der Arbeitsgruppe von Prof. Juan Pablo Alperin (Public Knowledge Project, Scholarly Communications Lab) zusammen, die international führend zu Fragen von Open Science, Publikationsgerechtigkeit und Bibliodiversität forscht. Aufbauend auf dem VW-geförderten Projekt „DISAPEER – The reconfiguration of peers in editorial review“ werden Konzepte und Praktiken epistemischer Vielfalt in Peer-Review-Prozessen vergleichend untersucht. Der Fokus liegt auf der Wechselwirkung zwischen globalen Ungleichheiten, institutionellen Rahmenbedingungen und Strategien der Diversifizierung. Der Forschungsaufenthalt ermöglicht einen intensiven methodischen und theoretischen Austausch. Die Erkenntnisse fließen gezielt in die Qualitätssicherungsinitiativen der BUA, insbesondere im Bereich Peer Review, ein.
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