Die Forschungsprofile konzentrieren sich auf die Rechtsgeschichte, insbesondere im Kontext der deutschen Wirtschaftsgeschichte und der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit in Justiz und Verwaltung. Zentrale Themen sind die Entwicklung des Kapital- und Gesellschaftsrechts, die Rolle von Juristen in Diktatur und Demokratie sowie die Rezeption rechtlicher Normen im 19. und 20. Jahrhundert. Die Arbeiten verbinden historische Analyse mit rechtstheoretischen und soziologischen Perspektiven, um Kontinuitäten und Brüche in der Rechtsordnung zu untersuchen. Dabei spielen auch die Geschichte der juristischen Ausbildung und die Gedächtniskultur eine wichtige Rolle.
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Prof. Dr. Jan Thiessen
HU-FIS-Profil ↗Die Berliner Justizverwaltung nach 1945 – sachliche und personelle Kontinuitäten zur NS-Justiz
university
Förderer: Andere Senatsverwaltungen Zeitraum: 01/2019 - 12/2023 Projektleitung: Prof. Dr. Jan Thiessen
Vandenhoeck & Ruprecht eBooks · DOI
Oxford University Press eBooks · DOI
Abstract This chapter considers the legal background to and consequences of the German hyperinflation between 1914 and 1948. It discusses how legislators, courts, and lawyers responded to a 'lack of good money' that has been produced by German government. The chapter outlines the political, economic, and monetary framework between 1914 and 1925, highlighting its most important legal aspects. It analyses the war economy and the inflation-related case law of the Reichsgericht. Finally, it summarizes the developments during the period, beginning with the revaluation laws of 1924–5 through to the monetary reform of 1948.