Forschende
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Andreas Eckert erforscht die Geschichte von Arbeit in Afrika seit 1945 mit Fokus auf formale, informelle und prekäre Beschäftigungsverhältnisse.
Prof. Kraß erforscht die Kulturgeschichte von Sexualität und Geschlecht in Deutschland und dem deutschsprachigen Raum, mit aktuellem Schwerpunkt auf queerer Literaturwissenschaft und Queer Reading als methodischer Zugang zu deutscher Literatur vom 19. bis 20. Jahrhundert.
Prof. Nesselrath erforscht die Wissenschaftsgeschichte der Antike und ihrer Rezeption in der Frühen Neuzeit, mit aktuellem Fokus auf zwei große Projekte: Erstens die digitale Erschließung von Jacopo Stradas "Magnum ac Novum Opus", einem 36-bändigen handschriftlichen Münzcorpus des 16. Jahrhunderts, das die antike Numismatik systematisch dokumentiert.
Prof. Stollberg erforscht die Musikgeschichte vom 17. bis 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt auf Opernkultur, Werkgenese und historische Aufführungspraxis.
Charlotte Klonk erforscht die Geschichte und Theorie visueller Repräsentation sowie die kulturelle Bedeutung von Bildern und Objekten.
Prof. Tkaczyk erforscht die Geschichte von Wissen und Wahrnehmung, insbesondere wie Schall und Akustik seit der Frühen Neuzeit wissenschaftlich, künstlerisch und technisch verstanden und genutzt wurden.
Prof. Mann erforscht die Verflechtungsgeschichte zwischen deutschsprachigen Regionen und dem indischen Subkontinent vom 17. bis 20. Jahrhundert, mit Fokus auf bislang unerschlossene Quellenbestände in deutschen Archiven.
Prof. Marek forscht zur Kunstgeschichte Osteuropas und zur Gedächtniskultur in Mittel- und Osteuropa.
Dr. Oliver Zauzig leitet derzeit Forschungsprojekte zur Infrastruktur und Datenerschließung wissenschaftlicher Hochschulsammlungen.
Sarah Elena Link leitet derzeit den Aufbau eines Datenkompetenzentrums für wissenschaftliche Hochschulsammlungen (SODa) und koordiniert ein internationales Lehr-Projekt zur objektgestützten Lehre.
Prof. Dr. Eva Ehninger erforscht die Geschichte und Theorie der Fotografie sowie transregionale Prozesse der künstlerischen Aneignung und Transformation vom späten 18. Jahrhundert bis heute.
PD Dr. Britta Lange erforscht historische Tonaufnahmen und Archivmaterialien als Quellen für Kulturgeschichte und Wissensproduktion.
Dr. Yong-Mi Rauch leitet derzeit die Digitale Märchen-Handbibliothek der Grimm-Sammlung (2024–2027) und forscht parallel zur Provenienzrecherche von NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgütern in Universitätsbeständen.
Dr. Hans Jakob Meier erforscht die Kunstgeschichte der Frühen Neuzeit, insbesondere die Entwicklung der Reproduktionsgraphik im 16.–17.
Matthias Harbeck leitet den Fachinformationsdienst Sozial- und Kulturanthropologie und konzentriert sich darauf, ethnologische Forschungsliteratur und -daten für die nationale Forschungscommunity digital verfügbar und recherchierbar zu machen.
Prof. Vogel forscht zur Wissenschafts- und Kulturgeschichte von Sammlungen und Museen, insbesondere zur Brandenburgisch-Preußischen Kunstkammer als historisches Wissenssystem.
Prof. Lecocq erforscht die Geschichte Indiens und seiner Verflechtungen mit Deutschland vom frühen 18. bis späten 20. Jahrhundert, insbesondere durch die Analyse von Archivbeständen.
Dr. Georg Schelbert erschließt und digitalisiert historische Fotografien – insbesondere Glasdias – aus kunsthistorischen und bildgeschichtlichen Sammlungen.
Prof. Diana Lange erforscht die Kulturgeschichte und Wissensproduktion zu Tibet und Ostasien, mit aktuellem Schwerpunkt auf der Kartographiegeschichte und Materialität von Karten.
Prof. Verbovsek erforscht die Geschichte und Archäologie des antiken Ägypten, insbesondere durch die systematische Dokumentation und Analyse von Archivbeständen und archäologischen Stätten.
PD Dr. Waligorska-Huhle erforscht die Nachgeschichte von Raub und Enteignung während des Holocaust, insbesondere das Schicksal geplünderter persönlicher Gegenstände von Jüdinnen und Juden und deren Bedeutung für Erinnerungsprozesse.
Heide Barrenechea forscht an der Schnittstelle von Kulturgeschichte, Archivwissenschaft und Museologie.
Prof. Eissenhauer erforscht die Geschichte der Berliner Kunstkammer als frühneuzeitliche Wissenseinrichtung — ihre Rolle als Observatorium, Laboratorium und Kommunikationsraum für Naturwissen und Kunst.
Prof. Christian erforscht die Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit mit Fokus auf die Wiederaneignung antiker Kunstwerke und Wissensbestände in Europa vom 15. bis 17. Jahrhundert.