Prof. Dr. Andrä Wolter forscht schwerpunktmäßig im Bereich der empirischen Bildungsforschung mit Fokus auf Hochschulzugang, Studienerfolg und den Übergang in den Beruf. Seine Arbeit beleuchtet soziale Ungleichheit, insbesondere die Situation nicht-traditioneller Studierender und Menschen mit Migrationshintergrund, sowie die Öffnung der Hochschulen für neue Zielgruppen. Zudem beschäftigt er sich mit der Geschichte und Governance der wissenschaftlichen Weiterbildung und der Entwicklung von Indikatorenmodellen für die Bildungsberichterstattung. Seine Methodik umfasst Längsschnittstudien, qualitative und quantitative Sozialforschung sowie die Analyse von Arbeitsmarkt- und Hochschuldaten.
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Prof. Dr. Andrä Wolter
Bei diesem Workshop handelt es sich um die 8. Tagung in einer internationalen Konferenz-Reihe, die seit 2003 an wechselnden Orten durchgeführt wird. Die vergangenen Workshops fanden in Vancouver, Wien, Tokio, Dublin, Shanghai und Mexiko City statt. Das diesjährige Thema ist Lebenslanges Lernen als Konzept für Hochschulreformen im internationalen Vergleich.
Aufgabe des Projektes ist die wissenschaftliche Begleitung des Förderprogramms "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen", das vom Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft initiiert wird. In diesem Programm geht es um Maßnahmen zur Öffnung der Hochschulen für neue Zielgruppen (z. B. durch berufsbegleitendes Studieren). Das Projekt wird gemeinsam mit der Universität Oldenburg und der Deutschen Universität für Weiterbildung Berlin (DUW) durchgeführt.
Research in Comparative and International Education · DOI
The traditional German model of skill formation was based on the rather strict segmentation between vocational training and higher education. However, during recent years this differentiation has slowly dissolved, partly by politically motivated developments to increase the permeability between both sectors and partly as a result of latent changes in the participation in higher education leading to a higher degree of ‘academization’. After a short description and analysis of recent trends in higher education and vocational training, especially the expansion of higher education, the article focuses on two processes to achieve more permeability and cooperation between both parts of the German qualification system: (1) the introduction and extending of dual study programmes and (2) the opening of access to higher education for vocational qualified people without the usual school credentials (e.g. the Abitur). The article concludes with two scenarios regarding trends in the participation in higher education.