Forschende
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Prof. Foroutan erforscht empirisch, wie sich Gesellschaften mit Vielfalt durch Migration und ihre Nachkommen verändern — insbesondere Fragen von Anerkennung, Diskriminierung und sozialen Spannungen.
Prof. Baer forscht an der Schnittstelle von Recht, Geschlecht und Diskriminierung.
Prof. Baer erforscht Diskriminierung und Gleichstellung aus rechtlicher und sozialer Perspektive, mit aktuellem Fokus auf intersektionale Diskriminierungsmuster (Geschlecht, sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität) im europäischen Asylrecht sowie auf die Implementierung von Antidiskriminierungsrecht in der Praxis.
Prof. Bojadzijev erforscht gegenwärtig die politischen, sozialen und technologischen Bedingungen von Migration, Ablehnung und Solidarität in Europa.
Prof. Kraß erforscht die Kulturgeschichte von Sexualität und Geschlecht in Deutschland und dem deutschsprachigen Raum, mit aktuellem Schwerpunkt auf queerer Literaturwissenschaft und Queer Reading als methodischer Zugang zu deutscher Literatur vom 19. bis 20. Jahrhundert.
Prof. Helbrecht erforscht gegenwärtig, wie urbane und ländliche Räume durch die Perspektiven von Bewohnerinnen und Bewohnern – insbesondere im Kontext von Alter, Diversität und Unsicherheit – gestaltet und erlebt werden.
Prof. Blokland erforscht gegenwärtig urbane Gemeinschaften und Ungleichheiten in Großstädten — insbesondere wie Bewohner von marginalisierten Stadtvierteln im Alltag Ressourcen organisieren und welche sozialen, räumlichen und symbolischen Barrieren sie dabei erleben.
Prof. Binder erforscht gegenwärtig, wie Recht, Geschlecht und kollektive Mobilisierung in sozialen Konflikten zusammenhängen – mit Fokus auf Praktiken von Bürgerinitiativen und sozialen Bewegungen, die Rechtsnormen umschreiben, um ihre Ziele durchzusetzen.
Prof. Yurdakul erforscht derzeit, wie Migration, Zugehörigkeit und gesellschaftliche Grenzen in Europa und Kanada entstehen und wirken – mit Fokus auf Geschlecht, Körper und Repräsentation.
Prof. Wolter erforscht soziale Ungleichheiten beim Übergang von der Hochschule in den Beruf, insbesondere wie Herkunft und Migrationshintergrund die beruflichen Chancen von Absolventinnen und Absolventen beeinflussen.
Dr. Gabriele Jähnert erforscht die Geschichte und Gegenwart von Geschlechterforschung und feministischen Widerstandspraxen, mit aktuellem Fokus auf die Entwicklung der Gender Studies in Europa und die Analyse feministischer Visionen vor und nach 1989.
Prof. Bauhardt erforscht die Verflechtung von Geschlecht, Ökologie und Wirtschaft — insbesondere wie Geschlechterhierarchien mit der Ausbeutung natürlicher Ressourcen und unbezahlter Sorgearbeit zusammenhängen.
Prof. Fasang erforscht Lebensverläufe von Individuen und Familien über längere Zeiträume hinweg, um zu verstehen, wie unterschiedliche Lebensentscheidungen (Beruf, Familie, Partnerschaft) zu wirtschaftlichen Ungleichheiten führen.
Prof. Wansing erforscht die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, insbesondere im Kontext von Bildung, Arbeit und Recht.
Dr. Serhat Karakayali erforscht Migration, Flucht und Diaspora mit Fokus auf die Rolle von Zivilgesellschaft und betrieblicher Mitbestimmung bei der Integration von Migrant*innen und Geflüchteten.
Prof. Römhild erforscht gegenwärtig Migration, Grenzen und urbane Gesellschaft aus einer postmigrantischen und postkolonialen Perspektive.
Christine Wimbauer erforscht gegenwärtig die Auswirkungen von Long COVID auf Paarbeziehungen, Familienleben und Geschlechterverhältnisse — insbesondere wie erkrankte Personen in ihren Sorge- und Erwerbstätigkeiten nicht anerkannt werden und wie Familien diese Lasten kompensieren.
Dr. El-Kayed erforscht derzeit die Integrationsdynamiken in peripheren Großwohnsiedlungen Ostdeutschlands, insbesondere wie Geflüchtete und Bewohner*innen mit Migrationshintergrund in diesen Quartieren Fuß fassen und wie soziale Grenzziehungen abgebaut werden können.
Dr. Prof. Mona Motakef erforscht die Auswirkungen chronischer Erkrankungen wie Long COVID auf Familien, Paarbeziehungen und Erwerbstätigkeit — insbesondere unter dem Blickwinkel von Geschlecht, sozialer Absicherung und Anerkennung.
Dr. Jane Weiß erforscht Rassismus und Diskriminierung im Bildungssystem mit aktuellem Schwerpunkt auf Antiziganismus – also die strukturelle und historische Benachteiligung von Sinti* und Rom*nja in Schulen und Bildungsinstitutionen.
Prof. Haschemi Yekani erforscht derzeit, wie visuelle Wahrnehmung und Darstellung soziale Kategorien wie Geschlecht, Rasse und andere Differenzmerkale prägen — mit Fokus auf die Frage, wie Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit in Medien, Kunst und Alltagskultur funktionieren.
Dr. Lebuhn erforscht derzeit, wie Städte Sorge und Fürsorge räumlich organisieren und welche Rolle Migrant:innen dabei spielen — insbesondere wie lokale Organisationen und städtische Politiken Zugehörigkeit und Rechte für vulnerable Gruppen in Krisenzeiten gestalten.
Dr. Ulrike Hamann erforscht derzeit die Bedingungen für sozialen Zusammenhalt und Konflikte in städtischen Quartieren mit hoher Bevölkerungsvielfalt, insbesondere in Großwohnsiedlungen, die durch Zuwanderung von Geflüchteten geprägt sind.
Stefan Wellgraf erforscht derzeit die Kontinuitäten und Neuformierungen rechter Subkulturen in Ostdeutschland seit den 1970er Jahren, mit Fokus auf Hooliganbewegungen.