PD Dr. Michal Mrugalski arbeitet an der Entwicklung einer europäischen Forschungsinfrastruktur für digitale Literaturstudien (CLS INFRA). Sein Fokus liegt darauf, verteilte Datenbestände, Analysewerkzeuge und Wissen aus verschiedenen Institutionen und Ländern zu bündeln und interoperabel zu machen. Damit ermöglicht er Forschenden, große Textmengen systematisch zu untersuchen und neue Erkenntnisse über literarische Phänomene zu gewinnen. Das Projekt richtet sich an Geisteswissenschaftler:innen, Archive und Gedächtnisinstitutionen, die ihre Ressourcen für vergleichende und quantitative Literaturanalyse nutzbar machen wollen.
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PD Dr. Michal Mrugalski
HU-FIS-Profil ↗Das CLS INFRA-Projekt bringt institutionelle, nationale und regionale Initiativen und Ressourcen zusammen und entwickelt sie weiter, um eine gemeinsame und nachhaltige Infrastruktur aufzubauen – hochwertige Daten, Werkzeuge und Wissen, die für die Durchführung von Literaturstudien im digitalen Zeitalter benötigt werden. Die sich daraus ergebende Verbesserung des Angebots wird den Forschern zugutekommen, indem es die Lücken zwischen den besser und weniger gut ausgestatteten Gemeinschaften in der computergestützten Literaturwissenschaft und darüber hinaus überbrückt.
Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research) · DOI
Using the exemplary case of scanning European text collections for instances of the genre "haiku", this short presentation will illustrate the need for the methods and tools being developed in the CLS INFRA project. Specifically, it will show which procedures are necessary to optimally structure corpora for the CLS community.
Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research) · DOI
The aim of this poster is to provide an overview of the work carried out in the CLS INFRA project and its conclusions for the field of Computational Literary Studies.
Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research) · DOI
"Literarische Werke und deren digitale Repräsentationen stellen auch in den Fachbereichen der Computational Literary Studies (CLS) das Fundament für epistemische Auseinandersetzungen und Diskurse. In unserem Teilprojekt Data Selection and Curation des europäischen ""Computational Literary Studies Infrastructure""-Projekts möchten wir Brücken zu wissensbasierten Ressourcen für die CLS-Community aufbauen, um die Zugangsparadigmen für literarische Daten signifikant zu rekonfigurieren und erheblich zu verbessern. Um die Auffindbarkeit und den forschungsorientierten Zugang zu literarischen Daten für die CLS-Community zu ermöglichen, ist eine Inventarisierung der CLS-Datenlandschaft erforderlich, die forschungsrelevante Kriterien für die Datenauswahl sowie deren Erfassung und Beschreibung anwendet. Mit dieser Inventarisierung, die wir in Form einer Data Landscape Review durchführen, kann die vorhandene Datenlandschaft als digitales Erbe für CLS-Kontexte erst umfassend sichtbar und als Vorlage für weitere Forschungsvorhaben zugänglich gemacht werden. Unser Posterbeitrag präsentiert die Ergebnisse der Data Landscape Review, das Beschreibungsmodell, dessen Umsetzung in RDF und ein proof-of-concept des Online-Katalogs." Ein Beitrag zur 8. Tagung des Verbands "Digital Humanities im deutschsprachigen Raum" - DHd 2022 Kulturen des digitalen Gedächtnisses.