Prof. Roth erforscht die sprachliche und textuelle Gestaltung antiker medizinischer Schriften, insbesondere des Arztes Galen. Sie untersucht, wie Evidentialität, Modalität und Stance (die Haltung des Autors zu seinen Aussagen) als Registermerkmale in medizinischen Texten funktionieren — also wie Ärzte in der Antike ihre Autorität und Wissensansprüche sprachlich konstruiert haben. Parallel arbeitet sie an der Inszenierung religiöser Atmosphäre in antiken Kulturen mit. Für Museen, Archive und Kulturinstitutionen bietet dieser Ansatz neue Methoden, um historische Texte und Artefakte systematisch zu analysieren und ihre Wirkungsabsicht zu verstehen. Die Arbeiten sind relevant für Editionsphilologie, Wissenschaftsgeschichte und die Vermittlung antiker Wissenskultur.
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Prof. Dr. Theresa Maria Roth
HU-FIS-Profil ↗GRK 2844: Inszenierung religiöser Atmosphäre in antiken Kulturen
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Förderer: DFG Sonderforschungsbereich Zeitraum: 01/2025 - 12/2027 Projektleitung: Prof. Dr. Theresa Maria Roth
Förderer: DFG Graduiertenkolleg Zeitraum: 04/2023 - 03/2028 Projektleitung: Prof. Dr. Nils Heeßel
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