Prof. Moser erforscht die Implementierung von Inklusion in der Lehrkräfteausbildung und Schulpraxis. Ihr aktueller Fokus liegt auf der Entwicklung didaktischer Modelle für inklusives Lehren und Lernen sowie auf der empirischen Analyse, wie Förderschullehrkräfte in inklusiven Schulen arbeiten und welche Rahmenbedingungen dafür notwendig sind. Sie untersucht zudem die historischen Wurzeln von Differenzierungspraktiken im Bildungssystem, um gegenwärtige Inklusionsfragen besser zu verstehen. Für Schulen und Bundesländer liefert sie evidenzbasierte Erkenntnisse zur Gestaltung inklusiver Schulentwicklung und zur Qualifizierung von Lehrkräften.
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Prof. Dr. Vera Moser
HU-FIS-Profil ↗Dem skizzierten Projekt geht es um die Beziehungsarbeit mit den sogenannten "Augenmerkkindern" im Unterricht, der innerhalb inklusiver Beschulung von besonderer Bedeutung, in seiner Umsetzung dort aber vor allem mit großen Schwierigkeiten verbunden ist. Ziel der beteiligten Projektschulen ist es daher, diesen Aspekt ihrer Arbeit langfristig zu verbessern. Um dieses Zeil zu erreichen, bedarf es zunächst der Untersuchung und der Evaluation des eigenen Tuns im genannten Kontext. Die wissenschaftliche Begelitung unterstützt diesen Evaluationsprozess des Schulpersonals methodisch und mit forschungstechnischer Expertise im Sinne der "Aktionsforschung" (Altrichter /Posch, 2007) und mithilfe "videogestützter Unterrichtsreflexion" (Pabst/Stiller, 2004). Der Erfolg dieser lehrseitigen Forschungs- und Refelxionsprozesse soll nun wiederum wissenschaftlich ausgewertet werden
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