Dr. Nir Cohen erforscht, wie Nachbarschaftsorganisationen und lokale Netzwerke Migrant*innen in Krisenzeiten unterstützen — konkret untersucht sie die Rolle dieser Strukturen bei der Informations- und Ressourcenvermittlung während der Corona-Pandemie in städtischen Räumen. Ihr vergleichendes Projekt in Berlin, Kopenhagen und Tel-Aviv zeigt, wie lokale Teilhabe und Resilienz in Migrationskontexten gestärkt werden können. Für Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen liefert diese Forschung Erkenntnisse darüber, wie dezentrale, nachbarschaftliche Strukturen Versorgungslücken schließen und soziale Kohäsion in Krisensituationen aufrechterhalten. Die Ergebnisse sind relevant für Stadtentwicklung, Integrationspolitik und die Gestaltung von Krisenkommunikation.
🔒 Das System hat 20 mögliche Industrie-Partner gefunden — Firmen, Scores und Begründungen sind nur für eingeloggte Nutzer:innen sichtbar. Anmelden
Dr. Nir Cohen
HU-FIS-Profil ↗Das Projekt beschäftigt sich mit den sozialen und politischen Folgen der Corona-Krise im städtischen Kontext. Im Fokus steht die Rolle von Nachbarschaftsorganisationen für den Zugang zu Informationen und Ressourcen unter Pandemiebedingungen und die Stärkung lokaler Teilhabe inbesondere für Migrant*innen. Das Projekt ist vergleichend angelegt und arbeitet mit Fallstudien in Berlin, Kopenhagen und Tel Aviv. So sollen unterschiedliche Rahmenbedingungen für lokales Handeln berücksichtigt werden. Das Projekt soll unser Verständnis von Stadtbürger*innenschaft schärfen und einen Beitrag zur Entwicklung von sozialräumlich- und gruppenspezifischen Strategien der Krisenbewältigung leisten.
Noch keine Publikationen aus OpenAlex zugeordnet.