Dr. Tatiana Fogelman erforscht, wie Nachbarschaftsorganisationen und lokale Netzwerke Migrant*innen in Krisenzeiten unterstützen — konkret untersucht sie, welche Rolle diese Strukturen beim Zugang zu Information und Ressourcen während der Corona-Pandemie spielten. Ihr vergleichendes Projekt in Berlin, Kopenhagen und Tel Aviv zeigt, wie städtische Gemeinschaften Resilienz aufbauen und wie Migrant*innen trotz Krise an lokaler Teilhabe und Mitsprache beteiligt werden können. Für Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen liefert diese Forschung konkrete Erkenntnisse darüber, wie Nachbarschaften als Puffer in Notlagen funktionieren und wo Integrationspolitik ansetzen sollte.
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Dr. Tatiana Fogelman
HU-FIS-Profil ↗Das Projekt beschäftigt sich mit den sozialen und politischen Folgen der Corona-Krise im städtischen Kontext. Im Fokus steht die Rolle von Nachbarschaftsorganisationen für den Zugang zu Informationen und Ressourcen unter Pandemiebedingungen und die Stärkung lokaler Teilhabe inbesondere für Migrant*innen. Das Projekt ist vergleichend angelegt und arbeitet mit Fallstudien in Berlin, Kopenhagen und Tel Aviv. So sollen unterschiedliche Rahmenbedingungen für lokales Handeln berücksichtigt werden. Das Projekt soll unser Verständnis von Stadtbürger*innenschaft schärfen und einen Beitrag zur Entwicklung von sozialräumlich- und gruppenspezifischen Strategien der Krisenbewältigung leisten.
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