Prof. Asper erforscht die Geschichte des antiken griechischen und römischen Wissens, insbesondere wie Gelehrte in der Antike ihre Erkenntnisse durch Texte, Kommentare und narrative Formen vermittelten. Sein aktueller Fokus liegt auf der Analyse von Galens medizinischen Schriften und deren literarischen Strategien sowie auf der Untersuchung, wie antike Autoren wie Aristoteles oder Hero von Alexandria Wissen durch Erzählung und Terminologie konstruierten und weitergaben. Diese Arbeiten zeigen, wie Wissensproduktion in der Antike eng mit Sprache, Autorität und Textgestaltung verflochten war — Erkenntnisse, die für das Verständnis von Wissenstransfer, Qualitätskontrolle in Fachkommunikation und die historischen Wurzeln wissenschaftlicher Praxis relevant sind. Die Forschung verbindet Literaturwissenschaft, Wissenschaftsgeschichte und Philologie und trägt zur Grundlagenforschung über die Entstehung und Vermittlung von Expertenwissen bei.
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Prof. Dr. Markus Asper
HU-FIS-Profil ↗GRK 1939/2: Philosophie, Wissenschaft und die Wissenschaften: Der Dialog zwischen Formen und Modellen des Wissens im antiken griechischen, römischen und arabischen Denken
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GRK 1939/2: Philosophie, Wissenschaft und die Wissenschaften: Der Dialog zwischen Formen und Modellen des Wissens im antiken griechischen, römischen und arabischen Denken
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Zeitraum: 01/2010 - 12/2010 Projektleitung: Prof. Dr. Markus Asper
Zeitraum: 01/2011 - 12/2021 Projektleitung: Prof. Dr. Markus Asper
Förderer: DFG Exzellenzinitiative Cluster Zeitraum: 11/2012 - 10/2017 Projektleitung: Prof. Dr. Markus Asper
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The paper offers a political reading of, mainly, the Aetia and Iambi, arguing that Callimachus creates Ptolemaic dimensions of space and time in these poems. First, many of the places prominently mentioned or described extensively by Callimachus may have had special political relevance for Ptolemaic politics. This seems to be the case with, e.g., Miletus, Athens and Attica, Ceos, Cos, and Rome. Further the Callimachean practice of juxtaposing episodes that are set at different places, propels a reader, in his imagination, through the Hellenistic world as if travelling by rocket. These mind-travels in Aetia I, Aetia III–IV and Iambi (plus Mele) map a Callimachean ‘geopoetics’. From such a perspective, the Aetia and Iambi assume features of a ‘Panhellenic reader’, that is a corpus of texts that presents the world from a Ptolemaic perspective. The chapter also explores an equivalent approach to the presentation of time in Callimachus (his ‘chronopoetics’).