Prof. Gräb erforscht die Rolle religiöser Gemeinschaften — insbesondere afrikanischer unabhängiger und pfingstkirchlicher Bewegungen — als Akteure der nachhaltigen Entwicklung und sozialen Transformation. Er untersucht, wie diese Gemeinschaften lokale Entwicklungsprozesse gestalten und welche Potenziale in ihrer Zusammenarbeit mit Staat, Zivilgesellschaft und internationalen Akteuren liegen. Für Unternehmen und öffentliche Institutionen relevant: Verständnis von Governance-Strukturen und Handlungsfähigkeit in Ländern des Globalen Südens, wo religiöse Organisationen zentrale Rollen in Bildung, Gesundheit und Gemeinschaftsentwicklung spielen. Seine Arbeit verbindet theologische Analyse mit empirischer Sozialforschung und trägt zu besserer Zusammenarbeit zwischen säkularen Entwicklungsakteuren und religiösen Organisationen bei.
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Prof. Dr. Wilhelm Gräb
HU-FIS-Profil ↗Das Projekt setzt ein DFG-Pilotprojekt fort und untersucht ausgewählte Unterhaltungsprogramme der Massenmedien, insbesondere populäre Kinofilme. Diese werden zum einen inhaltlich daraufhin untersucht, ob und in welcher Gestalt traditionelle christliche Vorstellungen aufgenommen, zitiert und umgeformt werden. Es wird zum anderen durch qualitative Gruppen- und Einzelinterviews die Rezeption solcher umgeformter christlich-religiöser Sinneinstellungen erforscht und nach der in den Unterhaltungsprogrammen enthaltenen Sinndeutungen gefragt werden. Das Projekt leistet damit einen Beitrag zur religions- wie kulturhermeneutischen Erforschungen von Formen des Religiösen in der Gegenwart.
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