Forschende
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Andreas Eckert erforscht die Geschichte von Arbeit in Afrika seit 1945 mit Fokus auf formale, informelle und prekäre Beschäftigungsverhältnisse.
Prof. Metzler erforscht die europäische Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts mit Fokus auf Governance, politische Entscheidungskulturen und transnationale Verflechtungen.
Prof. Feldtkeller erforscht die Geschichte von protestantischer Mission als Prozess der transkulturellen Wissenserzeugung und -vermittlung, insbesondere im Kontext von Globalisierung und kolonialen Strukturen.
Prof. Dann erforscht die Verfassungsstrukturen und Rechtskulturen außereuropäischer Länder sowie deren historische Verflechtungen mit kolonialen Machtverhältnissen.
Prof. Gräb erforscht die Rolle religiöser Gemeinschaften — insbesondere afrikanischer unabhängiger und pfingstkirchlicher Bewegungen — als Akteure der nachhaltigen Entwicklung und sozialen Transformation.
Sharon Macdonald erforscht, wie Museen und Kulturerbe-Institutionen mit gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart umgehen – insbesondere mit Fragen von Dekolonialisierung, Populismus, Migration und Diversität.
Prof. Tkaczyk erforscht die Geschichte von Wissen und Wahrnehmung, insbesondere wie Schall und Akustik seit der Frühen Neuzeit wissenschaftlich, künstlerisch und technisch verstanden und genutzt wurden.
Prof. Römhild erforscht gegenwärtig Migration, Grenzen und urbane Gesellschaft aus einer postmigrantischen und postkolonialen Perspektive.
PD Dr. Britta Lange erforscht historische Tonaufnahmen und Archivmaterialien als Quellen für Kulturgeschichte und Wissensproduktion.
Prof. Därmann erforscht die Ideengeschichte und Kulturgeschichte von Ökonomie, Macht und sozialen Ordnungen — aktuell mit Fokus auf die Genealogie ökonomischen Denkens von der Antike bis zur Gegenwart sowie auf postkoloniale und antirassistische Gegengeschichtsschreibung.
Prof. Haschemi Yekani erforscht derzeit, wie visuelle Wahrnehmung und Darstellung soziale Kategorien wie Geschlecht, Rasse und andere Differenzmerkale prägen — mit Fokus auf die Frage, wie Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit in Medien, Kunst und Alltagskultur funktionieren.
Prof. Jeßberger erforscht die strafrechtliche Verfolgung von Völkerrechtsverbrechen, insbesondere deren nationale Umsetzung und die Rolle von Staaten im internationalen Strafjustizsystem.
Prof. Diana Lange erforscht die Kulturgeschichte und Wissensproduktion zu Tibet und Ostasien, mit aktuellem Schwerpunkt auf der Kartographiegeschichte und Materialität von Karten.
Prof. Verbovsek erforscht die Geschichte und Archäologie des antiken Ägypten, insbesondere durch die systematische Dokumentation und Analyse von Archivbeständen und archäologischen Stätten.
Heide Barrenechea forscht an der Schnittstelle von Kulturgeschichte, Archivwissenschaft und Museologie.
Dr. Doumbia erforscht die Arbeits- und Beschäftigungsgeschichte Westafrikas, insbesondere in Ghana, Mali und der Côte d'Ivoire, mit Fokus auf die Schnittstellen zwischen lokalen Gemeinschaften, staatlichen Institutionen und Landverwaltung.
Rosa Cordillera Castillo forscht zur Dekolonialisierung von Wissensproduktion und akademischen Strukturen, mit Fokus auf die Etablierung und Stärkung von Philippine Studies an der Humboldt-Universität.
Prof. Nielsen erforscht derzeit, wie Landnutzungs- und Nachhaltigkeitstransformationen in der Praxis funktionieren — insbesondere in Kleinbauern-Systemen des Globalen Südens (Pakistan, Burkina Faso, Kolumbien, Amazonas).
Barbara Richter forscht an der Schnittstelle von Bildung, Nachhaltigkeit und Gesellschaftstransformation.
Dr. Sigrid Schmitz erforscht die Verschränkung von Geschlechterperspektiven mit Natur- und Technikwissenschaften — insbesondere wie Geschlecht und Geschlechtervielfalt in der wissenschaftlichen Wissensproduktion (z.
Dagmar Wörister Baumann arbeitet in einem aktuellen DFG-Projekt (2026–2029) zur Analyse und Transformation von Machtverhältnissen im Biodiversitätsschutz.
Dr. Mareike Wulff dokumentiert stark vom Aussterben bedrohte Sprachen und traditionelle Handwerkspraktiken in Bhutan, insbesondere Lhokpu und Black Mountain Monpa sowie die damit verbundene Naturfasergarnerzeugung.
Dr. Cornelia Kleinitz erforscht archäologisches Kulturerbe in Afrika mit Schwerpunkt auf Dokumentation, Erhaltung und gemeinschaftliche Nutzung unter schwierigen Bedingungen — insbesondere in Konfliktregionen und im Kontext kolonialer Geschichte.
Dr. Aline Oloff forscht zur Geschichte und Gegenwart von Geschlechterforschung als wissenschaftliche Infrastruktur und zur feministischen Wissensproduktion, insbesondere mit Fokus auf postkoloniale Perspektiven und Dekolonisierungsprozesse.