Prof. Nesselrath erforscht die Wissenschaftsgeschichte der Antike und ihrer Rezeption in der Frühen Neuzeit, mit aktuellem Fokus auf zwei große Projekte: Erstens die digitale Erschließung von Jacopo Stradas "Magnum ac Novum Opus", einem 36-bändigen handschriftlichen Münzcorpus des 16. Jahrhunderts, das die antike Numismatik systematisch dokumentiert. Zweitens untersucht er italienische Antikensammlungen des frühen 18. Jahrhunderts anhand von etwa 1.850 Zeichnungen nach antiker Skulptur aus der Sammlung Richard Tophams in Eton College. Beide Projekte verbinden Archivforschung mit digitalen Methoden zur Rekonstruktion historischer Wissensbestände und Sammlungspraktiken. Für Museen, Archive und Gedächtnisinstitutionen bietet diese Arbeit Modelle zur systematischen Erfassung und Kontextualisierung von Sammlungsbeständen sowie zur Digitalisierung komplexer historischer Dokumente.
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Prof. Dr. phil. Arnold Nesselrath
HU-FIS-Profil ↗Drittmittelfinanzierung des "Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance" als Akademienvorhaben der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (2003-2015)
Drittmittelfinanzierung des "Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance" als Akademienvorhaben der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (2016-2017)
Publikation von: Arnold Nesselrath: "Der Zeichner und sein Buch. Die Darstellung der antiken Architektur im 15. und 16. Jahrhundert" als Band 4 der Reihe "Cyriacus. Studien zur Rezeption der Antike".
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