Forschende
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Prof. Bredekamp erforscht die Geschichte von Kunstkammern und Museen als Orte der Wissensproduktion und -vermittlung, insbesondere die Berliner Kunstkammer als Ursprung der modernen Museumslandschaft.
Prof. Schmid erforscht die Archäologie und Stadtentwicklung antiker Kulturen im Mittelmeerraum und Nahen Osten, mit aktuellem Fokus auf die urbane Entwicklung von Petra (Jordanien) von hellenistischer bis byzantinischer Zeit sowie auf eisenzeitliche Stadtstrukturen auf Zypern.
Prof. Muth erforscht die Bildkulturen der Antike, insbesondere wie Gewalt, Macht und urbane Räume in griechischen und römischen Bildern dargestellt wurden und wie diese Darstellungen in späteren Kulturen nachwirkten.
Prof. Nesselrath erforscht die Wissenschaftsgeschichte der Antike und ihrer Rezeption in der Frühen Neuzeit, mit aktuellem Fokus auf zwei große Projekte: Erstens die digitale Erschließung von Jacopo Stradas "Magnum ac Novum Opus", einem 36-bändigen handschriftlichen Münzcorpus des 16. Jahrhunderts, das die antike Numismatik systematisch dokumentiert.
Charlotte Klonk erforscht die Geschichte und Theorie visueller Repräsentation sowie die kulturelle Bedeutung von Bildern und Objekten.
Prof. Blümle erforscht die Geschichte und Theorie der Form in der Kunstgeschichte, mit Schwerpunkt auf Formanalyse von Bildern, ihre historischen Kontexte und kunsttheoretische Dimensionen.
Prof. Marek forscht zur Kunstgeschichte Osteuropas und zur Gedächtniskultur in Mittel- und Osteuropa.
Prof. Dr. Eva Ehninger erforscht die Geschichte und Theorie der Fotografie sowie transregionale Prozesse der künstlerischen Aneignung und Transformation vom späten 18. Jahrhundert bis heute.
Prof. Kappel erforscht die Architektur und Bauskulptur als Träger von Bedeutung und Erinnerung — insbesondere wie Gebäude, Denkmäler und räumliche Gestaltung historische Narrativen prägen und gesellschaftliche Werte vermitteln.
PD Dr. Peter Seiler erforscht die Bildkritik und Bildkultur des europäischen Frühmittelalters (6.–9.
Dr. Hans Jakob Meier erforscht die Kunstgeschichte der Frühen Neuzeit, insbesondere die Entwicklung der Reproduktionsgraphik im 16.–17.
Prof. Vogel forscht zur Wissenschafts- und Kulturgeschichte von Sammlungen und Museen, insbesondere zur Brandenburgisch-Preußischen Kunstkammer als historisches Wissenssystem.
Dr. Georg Schelbert erschließt und digitalisiert historische Fotografien – insbesondere Glasdias – aus kunsthistorischen und bildgeschichtlichen Sammlungen.
Prof. Christian erforscht die Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit mit Fokus auf die Wiederaneignung antiker Kunstwerke und Wissensbestände in Europa vom 15. bis 17. Jahrhundert.
Dr. Marcks-Jacobs erforscht die materielle Kultur der Antike und ihre Nachwirkung in nachantiker Zeit, insbesondere wie antike Kunstwerke, Skulpturen und Bauteile in späteren Epochen wiederverwendet, umgedeutet und in neue kulturelle Kontexte eingebunden wurden.
Prof. Müller erforscht die visuelle Kultur des Mittelalters aus kulturgeschichtlicher Perspektive, mit aktuellem Fokus auf materielle und technische Analyse mittelalterlicher Wandmalereien sowie auf päpstliche Konzepte von Bildkultur, Objektgestaltung und Ornamentik (600–900).
Dr. Stefan Röhrs erforscht mittelalterliche Wandmalereien des frühen 15. Jahrhunderts in Mittelosteuropa (Slowenien, Kroatien, Österreich, Ungarn, Slowakei) durch vergleichende materielle und technische Analyse.
Yannis Hadjinicolaou erforscht Synagonismus in den Bildenden Künsten — die Frage, wie künstlerische Werke und Praktiken in Konkurrenz, Dialog oder Spannung zueinander stehen.
Stefano de Bosio erforscht die frühneuzeitliche Kunstbeschreibung als historische Sprachpraxis, insbesondere wie Kunstwerke im 17. und 18. Jahrhundert durch Sprache räumlich vermittelt wurden.
Prof. Chakkalakal erforscht künstlerische Interventionen und partizipative Ausstellungspraktiken als Mittel zur gesellschaftlichen Gestaltung und Krisenbewältigung.
Katja Bernhardt organisiert und koordiniert das Internationale Doktorandenforum zur Kunstgeschichte des östlichen Europas, ein Symposium, das Nachwuchsforschende zusammenbringt, die sich mit Kunst- und Bildgeschichte dieser Region auseinandersetzen.
Linn Burchert erforscht die Rolle von Kunst und künstlerischen Interventionen im Kontext internationaler Klimapolitik, insbesondere bei UN-Klimakonferenzen (COPs).