Die Forschung von Prof. Dr. Rainer Dietrich konzentriert sich auf die neurowissenschaftlichen Grundlagen der Sprachverarbeitung, insbesondere im Kontext zirkadianer Rhythmen. Durch empirische Experimente, die über längere Zeiträume durchgeführt werden, untersucht er, ob die Sprachverarbeitung eine eigene innere Uhr besitzt. Dabei werden physiologische und kognitive Leistungsmessungen wie Reaktionszeiten, Hirnpotenziale und Korrektheitsraten analysiert. Die Arbeit verbindet Methoden der Kognitionspsychologie, Neurowissenschaften und Linguistik, um die zeitliche Dynamik kognitiver Prozesse zu verstehen.
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Prof. Dr. phil. Rainer Dietrich
Die Funktionen des menschlichen Organismus unterliegen einer täglichen Oszillation in einem zentralen Rhythmus von ca. 24 Stunden. Einige Funktionen wie die von Herz, Leber, Niere u.a. werden durch eigene Oszillatoren, die von der zentralen Uhr Signale empfangen, in ihrem zeitlichen Ablauf bestimmt. In dem Projekt wird experimentell untersucht, ob auch die Sprachverarbeitung eine eigene innere Uhr hat.
Die Funktionen des menschlichen Organismus unterliegen einer täglichen Oszillation in einem zentralen Rhythmus von ca. 24 Stunden. Einige Funktionen wie die von Herz, Leber, Niere u.a. werden durch eigene Oszillatoren, die von der zentralen Uhr Signale empfangen, in ihrem zeitlichen Ablauf bestimmt. In dem Projekt wird experimentell untersucht, ob auch die Sprachverarbeitung eine eigene innere Uhr hat.
Experimentelle Untersuchung zur inneren Uhr der Sprachverarbeitung. Ausgewertet werden Daten aus zwei constant Routine-Experimenten. Probanden haben in einem Zeitraum von 40 Stunden zyklisch alle drei Stunden sprachliche Aufgaben bearbeitet. Dabei wurden ihre Leistungen (Reaktionszeit, Anteil der korrekten Lösungen, Hirnpotenziale) gemessen.
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