Forschende
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Prof. Hegemann erforscht lichtempfindliche Proteine (Rhodopsine) aus Algen und entwickelt daraus optogenetische Werkzeuge zur präzisen Kontrolle von Nervenzellen mit Licht.
Prof. Brecht erforscht derzeit die Neurobiologie großer Gehirne am Beispiel von Elefanten sowie die neuronalen Grundlagen von Sinneswahrnehmung, Verhalten und Kommunikation bei Nagetieren.
Prof. Larkum erforscht derzeit die zelluläre und Schaltkreis-Mechanismen von Gedächtnisbildung, Aufmerksamkeit und flexiblem Lernen im Neokortex.
Prof. Pauen erforscht die philosophischen und wissenschaftlichen Grundlagen von Bewusstsein, mentalen Prozessen und Freiheit.
Prof. York Winter entwickelt automatisierte Systeme und Softwarelösungen zur Erfassung und Analyse von Tierverhalten unter realistischen Bedingungen – insbesondere in der Heimkäfig-basierten Phänotypisierung von Nagetieren.
Prof. Kempter erforscht die theoretischen Grundlagen von Lernprozessen und Gedächtnisbildung im Gehirn, insbesondere wie neuronale Netzwerke Informationen speichern und abrufen.
Prof. Kathmann erforscht, wie sich psychische Störungen – insbesondere Angststörungen und Depression – auf neuraler und psychophysiologischer Ebene manifestieren und wie diese Signaturen vorhersagen, ob Patient*innen auf Psychotherapie ansprechen oder nicht.
Prof. Dziobek erforscht derzeit psychische Gesundheit und Wohlbefinden durch innovative, körperorientierte und psychotherapeutische Interventionen.
Prof. Schreiber erforscht die mathematischen und biophysikalischen Grundlagen der Signalverarbeitung in Nervenzellen und Netzwerken.
Prof. Lüken erforscht derzeit, wie psychische Störungen wie Angststörungen und Zwangsstörungen entstehen und wie man vorhersagen kann, welche Patient*innen von Psychotherapie profitieren und welche nicht.
Prof. Wahl forscht aktuell an der Schnittstelle von Digitalisierung, Inklusion und Bildung.
Prof. Ronacher erforscht die neuronalen und verhaltensgenetischen Grundlagen der Sinnesverarbeitung und Verhaltensleistung bei Insekten, insbesondere bei Heuschrecken und Ameisen.
Prof. Mooshammer erforscht, wie Menschen in Gesprächen ihre Sprache und ihren Atem aufeinander abstimmen — etwa Sprechgeschwindigkeit, Tonhöhe und Atemrhythmus.
Prof. Lindner erforscht die mathematische Theorie stochastischer Systeme mit Fokus auf nichtlineare Dynamiken, Fluktuations-Antwort-Relationen und deren Anwendung auf neuronale Signalverarbeitung.
Marcel Brass erforscht die Grundlagen sozialer Intelligenz und Zusammenarbeit — insbesondere wie Menschen gemeinsam handeln, voneinander lernen und Intentionen verstehen.
Prof. Mikhaylova erforscht die zelluläre Architektur von Neuronen und die molekularen Mechanismen der Gedächtnisbildung.
Prof. Plested erforscht die molekularen Mechanismen von Ionenkanälen und Glutamatrezeptoren, insbesondere wie Kalzium durch diese Kanäle transportiert wird und wie RNA-Editierung diesen Prozess reguliert.
Prof. Kosch erforscht derzeit die Gestaltung von Mensch-Computer-Interaktionen mit Fokus auf benutzergerechte Schnittstellen und KI-gestützte Systeme.
Dr. Christian Stein erforscht derzeit die therapeutische Anwendung von Spielen und virtueller Realität für neurologische Erkrankungen und Demenz.
Dr. Nina Maria Hanning erforscht die neurokognitiven Prozesse, die der Blicksteuerung und visuellen Wahrnehmung während freier Augenbewegungen zugrunde liegen.
Prof. Krahe erforscht die Verhaltensökologie und Neurobiologie elektrischer Süßwasserfische, insbesondere wie diese Tiere unter verändernden Umweltbedingungen (Sauerstoffmangel, Temperaturstress) ihre elektrischen Signale zur Navigation und sozialen Kommunikation anpassen.
Dietmar Schmitz erforscht die neuronalen Mechanismen der Gedächtnisbildung und -konsolidierung, insbesondere die Rolle von Netzwerkaktivität im Hippocampus.
Dr. Torben Ott erforscht die neuronalen Grundlagen von Entscheidungsfindung unter Unsicherheit, insbesondere wie das Gehirn den Wert von Zeit und zukünftigen Ergebnissen bewertet.
PD Dr. Sten Rüdiger erforscht, wie Calciumsignale in Nervenzellen während der frühen Gehirnentwicklung die Bildung von neuronalen Schaltkreisen steuern — kombiniert dabei experimentelle Messungen mit mathematischen Modellen.