Forschende
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Prof. Rolfs erforscht, wie das menschliche Auge und Gehirn während aktiver Sehbewegungen stabile Wahrnehmung aufrechterhalten – trotz ständiger, schneller Augenbewegungen, die das Netzhautbild massiv verschieben.
Prof. Sommer (i.R.) hat sich in seiner Forschung auf die neurokognitive Grundlagen von Wahrnehmungs- und Erkennungsprozessen konzentriert — insbesondere wie das Gehirn Gesichter, Objekte und Wörter verarbeitet und wie individuelle Unterschiede in diesen kognitiven Fähigkeiten entstehen.
Prof. Hess erforscht, wie Menschen Emotionen wahrnehmen, verarbeiten und in sozialen Interaktionen ausdrücken – insbesondere durch Gesichtsausdrücke und nonverbale Signale.
Prof. Greven entwickelt statistische Methoden zur Analyse komplexer, strukturierter Daten — insbesondere funktionaler Daten wie Kurven, Formen und Dichtefunktionen.
Prof. Knoeferle erforscht, wie Menschen Sprache in Echtzeit verstehen – insbesondere wie sie dabei Wissen über die Welt, visuelle Kontexte und soziale Signale (wie Blickrichtung oder Gesten) nutzen.
Prof. Klapper erforscht, wie Konsumenten Entscheidungen treffen — insbesondere bei langlebigen Gütern wie Autos und digitalen Produkten.
Dr. Fingerhut erforscht derzeit, wie ästhetische Erfahrungen — insbesondere durch Kunstbetrachtung und urbane Umgebungen — auf Wohlbefinden, emotionale Reaktionen und gesellschaftliche Einstellungen wirken.
Prof. Kosch erforscht derzeit die Gestaltung von Mensch-Computer-Interaktionen mit Fokus auf benutzergerechte Schnittstellen und KI-gestützte Systeme.
Prof. Dr. Linda Onnasch erforscht, wie Roboter ihre Absichten und Emotionen für Menschen intuitiv erkennbar machen können, um eine sichere und vertrauenswürdige Zusammenarbeit zu ermöglichen.
Dr. Sven Ohl erforscht, wie Augenbewegungen und Wahrnehmung zusammenhängen – insbesondere wie schnelle Augenbewegungen (Sakkaden) und Verfolgungsbewegungen unser visuelles Gedächtnis beeinflussen und wie wir Kausalität in visuellen Szenen erkennen.
Dr. Nina Maria Hanning erforscht die neurokognitiven Prozesse, die der Blicksteuerung und visuellen Wahrnehmung während freier Augenbewegungen zugrunde liegen.
Prof. Bagoly-Simo erforscht derzeit, wie geografisches Denken und Kartenkompetenz in Schulen weltweit vermittelt werden — mit Fokus auf Lehrpläne, Lehrkräfteausbildung und Lernprozesse von Schüler:innen.
Dr. Anna Heuer erforscht, wie das visuelle Arbeitsgedächtnis räumliche und zeitliche Informationen nutzt, um sich an visuelle Details wie Farben zu merken.
Dr. Katja Maquate erforscht, wie Menschen Sprache in Echtzeit verstehen, wenn soziale Kontextinformationen — etwa Formalität, Register oder emotionale Signale — mit dem Gesagten übereinstimmen oder nicht.
Prof. Villwock erforscht, wie taube und hörende Menschen zwei Sprachen gleichzeitig verarbeiten — speziell die Wechselwirkung zwischen Gebärdensprache und Schriftsprache auf neurologischer und verhaltensmäßiger Ebene.
PD Dr. Natalia Gagarina erforscht, wie mehrsprachige Jugendliche Sprache in Echtzeit verarbeiten – insbesondere wie sie mit unangemessenen Wortformen oder grammatikalischen Fehlern umgehen.
Dr. Sauermann erforscht, wie Sprecher in mehrsprachigen Gesellschaften zwischen verschiedenen Sprachregistern wählen und welche sozialen Bedeutungen damit verbunden sind.
PD Dr. Olaf Müller forscht aktuell an der Schnittstelle von Wahrnehmung, Sicherheit und Simulation in autonomen Systemen und Verkehrsszenarien.