Prof. Foroutan erforscht empirisch, wie sich Gesellschaften mit Vielfalt durch Migration und ihre Nachkommen verändern — insbesondere Fragen von Anerkennung, Diskriminierung und sozialen Spannungen. Sie untersucht, wie Einheimische und Migranten-Nachkommen miteinander umgehen, welche Vorurteile entstehen und wie Intergruppenbeziehungen funktionieren. Ihre Arbeit nutzt Umfragen, qualitative Interviews und Datenanalysen, um für Behörden, Kommunen und Organisationen konkrete Erkenntnisse zu liefern — etwa zu Diskriminierungserfahrungen, lokalen Integrationsdynamiken oder Radikalisierungsrisiken. Die Ergebnisse sind relevant für Kommunalverwaltungen, Bildungseinrichtungen, Sicherheitsbehörden und Zivilgesellschaft, die mit Migration und sozialer Kohäsion umgehen müssen.
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Prof. Dr. Naika Foroutan
HU-FIS-Profil ↗IGRK 2706: Transformative Religion: Religion als situiertes Wissen in sozialen Transformationsprozessen
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IGRK 2706: Transformative Religion: Religion als situiertes Wissen in sozialen Transformationsprozessen
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ExiTT: Exit – Transit – Transformation (DeZIM-Verbund)
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Förderer: Volkswagen Stiftung Zeitraum: 02/2009 - 06/2015 Projektleitung: Prof. Dr. Naika Foroutan
Förderer: Volkswagen Stiftung Zeitraum: 02/2009 - 06/2015 Projektleitung: Prof. Dr. Naika Foroutan
Zeitraum: 09/2010 - 06/2011 Projektleitung: Prof. Dr. Naika Foroutan
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Das Erstarken rechtspopulistischer Bewegungen führt zu einer Normverschiebung in europäischen Gesellschaften und erzeugt Spannungen, die sich in Polarisierung widerspiegeln. Es geht dabei weniger um Migration selbst als um die Prozesse, die stattfinden, wenn Migrant*innen und ihre Nachkommen ihre Rechte einfordern. Die Frage des Umgangs mit Migration wird so zur Chiffre für Anerkennung von Gleichheit in demokratischen Gesellschaften. Naika Foroutan zeigt, dass die Migrationsfrage zur neuen sozialen Frage geworden ist - an ihr werden Verteilungsgerechtigkeit und kulturelle Selbstbeschreibung ebenso wie die demokratische Verfasstheit verhandelt. »Wie hältst Du es mit der Migration?« steht für die Frage danach, was ausgehandelt werden muss, damit die plurale Demokratie zusammenhält. Die postmigrantische Gesellschaft ist also eine, die sich im Kontext der Debatten um den Stellenwert von Migration neu ordnet.
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Es ist an der Zeit,