Naika Foroutan ist eine führende Soziologin, deren Forschung sich schwerpunktmäßig mit Migration, Integration und postmigrantischen Gesellschaften befasst. Sie entwickelt theoretische Konzepte wie das postmigrantische Paradigma und untersucht empirisch soziale Ungleichheit, Diskriminierung und Identitätskonstruktionen. Ihre Arbeit verbindet qualitative und quantitative Methoden, um die Dynamiken von Intergruppenbeziehungen, Radikalisierung und Zivilgesellschaft in Deutschland und Europa zu analysieren. Zudem setzt sie sich kritisch mit Rassismus, Geschlechterverhältnissen und der Rolle des Islam in der modernen Gesellschaft auseinander.
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Prof. Dr. Naika Foroutan
HU-FIS-Profil ↗IGRK 2706: Transformative Religion: Religion als situiertes Wissen in sozialen Transformationsprozessen
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IGRK 2706/1: Transformative Religion: Religion als situiertes Wissen in sozialen Transformationsprozessen
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ExiTT: Exit – Transit – Transformation (DeZIM-Verbund)
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Zeitraum: 01/2016 - 09/2016 Projektleitung: Prof. Dr. Naika Foroutan
Förderer: Gemeinnützige Hertie-Stiftung Zeitraum: 01/2019 - 12/2021 Projektleitung: Prof. Dr. Naika Foroutan
Förderer: Gemeinnützige Hertie-Stiftung Zeitraum: 01/2022 - 12/2023 Projektleitung: Prof. Dr. Naika Foroutan, Prof. Dr. Aileen Edele, Prof. Dr. Herbert Brücker, Prof. Dr. Manuela Bojadẑijev, Prof. Dr. Gökce Yurdakul, Prof. Dr. Johannes Giesecke, Prof. Dr. Petra Stanat, Prof. i. R. Dr. Wolfgang Kaschuba, Prof. Dr. Ulrike Kluge, Prof. Dr. Ulrike Burrmann
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Das Erstarken rechtspopulistischer Bewegungen führt zu einer Normverschiebung in europäischen Gesellschaften und erzeugt Spannungen, die sich in Polarisierung widerspiegeln. Es geht dabei weniger um Migration selbst als um die Prozesse, die stattfinden, wenn Migrant*innen und ihre Nachkommen ihre Rechte einfordern. Die Frage des Umgangs mit Migration wird so zur Chiffre für Anerkennung von Gleichheit in demokratischen Gesellschaften. Naika Foroutan zeigt, dass die Migrationsfrage zur neuen sozialen Frage geworden ist - an ihr werden Verteilungsgerechtigkeit und kulturelle Selbstbeschreibung ebenso wie die demokratische Verfasstheit verhandelt. »Wie hältst Du es mit der Migration?« steht für die Frage danach, was ausgehandelt werden muss, damit die plurale Demokratie zusammenhält. Die postmigrantische Gesellschaft ist also eine, die sich im Kontext der Debatten um den Stellenwert von Migration neu ordnet.
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Es ist an der Zeit,