Prof. Dr. Jörg Dünne forscht an der Schnittstelle von Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft und Mediengeschichte mit einem starken Fokus auf Lateinamerika und transnationale Perspektiven. Seine Arbeit untersucht räumliche Imaginationen, Ästhetiken des Reisens und die Rolle kleiner Formen in der Wissensgeschichte sowie religiöse und säkularisierte Diskurse. Zentrale Themen sind die Repräsentation von Krieg und Exil, insbesondere im spanischen Bürgerkrieg, sowie fluviale und urbane Ästhetiken in der lateinamerikanischen Literatur. Er verbindet theoretische Ansätze aus der Raumtheorie und Narratologie mit empirischen Text- und Bildanalysen, um kulturelle Transformationen und Gedächtnisprozesse zu erforschen.
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Prof. Dr. Jörg Dünne
HU-FIS-Profil ↗GRK 2190: Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen
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Fluviale Ästhetiken im Río-de-La-Plata-Raum
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GRK 2190: Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen
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Förderer: Alexander von Humboldt-Stiftung: Forschungskostenzuschuss Zeitraum: 06/2019 - 08/2019 Projektleitung: Prof. Dr. Jörg Dünne
Förderer: DAAD Zeitraum: 08/2019 - 07/2021 Projektleitung: Prof. Dr. Jörg Dünne
Förderer: FONTE Stiftung zur Förderung des geisteswissenschaftlichen Nachwuchses Zeitraum: 10/2021 - 03/2022 Projektleitung: Prof. Dr. Jörg Dünne
Mit dem spatial turn seit den 1980er Jahren ist die Räumlichkeit zu einem Schlüsselthema der Geistes- und Kulturwissenschaften avanciert. Insbesondere die Geographie, die Soziologie und die Ästhetik haben die Wende im Raumdenken eingeläutet und den Weg für die Wiederentdeckung klassischer europäischer Texte aus den Geistes- und Naturwissenschaften bereitet. Der vorliegende Band versammelt erstmals einen repräsentativen Querschnitt raumtheoretischer Grundlagentexte von der Neuzeit bis zur Gegenwart, die sich nicht nur mit der Phänomenologie des Raumes auseinandersetzen, sondern auch über mediale, soziale, politische und ästhetische Räume reflektieren. Kurze Einführungen stellen die jeweiligen Texte und ihre Autoren in ihrem historischen wie theoretischen Zusammenhang vor.
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