Prof. Dünne erforscht gegenwärtig die Ästhetik und Kulturgeschichte von Flusslandschaften, insbesondere des Río de la Plata in Argentinien, sowie Fragen von Exil, Migration und menschlich-tierischen Begegnungen in urbanen Räumen. Seine aktuelle Forschung (2024–2027) untersucht, wie Flussräume in Literatur, Film und Kulturpraxis imaginiert und dargestellt werden — von der Darstellung von Niedrigwasserereignissen bis zu Exilerfahrungen auf Schiffen. Methodisch arbeitet er mit Textanalyse, Filmwissenschaft und kulturwissenschaftlichen Ansätzen, um zu verstehen, wie räumliche und zeitliche Erfahrungen in kulturellen Praktiken gestaltet werden. Für Kulturinstitutionen, Archive und Gedächtnisorte ist diese Arbeit relevant, da sie zeigt, wie Literatur und Film kollektive Erinnerungen und Identitäten prägen; für Lateinamerika-Forschung und transnationale Geschichtsschreibung liefert sie neue Perspektiven auf Raum und Mobilität jenseits nationaler Narrative.
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Prof. Dr. Jörg Dünne
HU-FIS-Profil ↗GRK 2190: Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen
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Fluviale Ästhetiken im Río-de-La-Plata-Raum
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GRK 2190: Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen
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Förderer: Alexander von Humboldt-Stiftung: Forschungskostenzuschuss Zeitraum: 06/2019 - 08/2019 Projektleitung: Prof. Dr. Jörg Dünne
Förderer: DAAD Zeitraum: 08/2019 - 07/2021 Projektleitung: Prof. Dr. Jörg Dünne
Förderer: FONTE Stiftung zur Förderung des geisteswissenschaftlichen Nachwuchses Zeitraum: 10/2021 - 03/2022 Projektleitung: Prof. Dr. Jörg Dünne
Mit dem spatial turn seit den 1980er Jahren ist die Räumlichkeit zu einem Schlüsselthema der Geistes- und Kulturwissenschaften avanciert. Insbesondere die Geographie, die Soziologie und die Ästhetik haben die Wende im Raumdenken eingeläutet und den Weg für die Wiederentdeckung klassischer europäischer Texte aus den Geistes- und Naturwissenschaften bereitet. Der vorliegende Band versammelt erstmals einen repräsentativen Querschnitt raumtheoretischer Grundlagentexte von der Neuzeit bis zur Gegenwart, die sich nicht nur mit der Phänomenologie des Raumes auseinandersetzen, sondern auch über mediale, soziale, politische und ästhetische Räume reflektieren. Kurze Einführungen stellen die jeweiligen Texte und ihre Autoren in ihrem historischen wie theoretischen Zusammenhang vor.
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