Dr. Aline Oloff forscht zur Geschichte und Gegenwart von Geschlechterforschung als wissenschaftliche Infrastruktur und zur feministischen Wissensproduktion, insbesondere mit Fokus auf postkoloniale Perspektiven und Dekolonisierungsprozesse. Sie untersucht, wie Frauenbewegungen und feministische Diskurse – besonders in Frankreich – mit Rassismus und kolonialer Geschichte umgegangen sind und wie sich diese Blindstellen in gegenwärtigen Institutionen fortsetzen. Aktuell leitet sie einen Fachinformationsdienst Geschlechterforschung (2026–2029), der die Infrastruktur und Zugänglichkeit von Geschlechterforschung selbst zum Gegenstand macht. Ihre Arbeit ist relevant für Gedächtnisinstitutionen, Hochschulen und Forschungsförderung, die ihre eigenen Strukturen und Wissensbestände kritisch reflektieren und dekolonisieren wollen.
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Dr. Aline Oloff
HU-FIS-Profil ↗Fachinformationsdienst Geschlechterforschung/Gender Studies
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Fachinformationsdienst Geschlechterforschung/Gender Studies
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Förderer: DFG sonstige Programme Zeitraum: 03/2026 - 02/2029 Projektleitung: Dr. Aline Oloff
DOAJ (DOAJ: Directory of Open Access Journals) · DOI
Die Frage, wie das Verhältnis von Gender zu weiteren sozialen Kategorisierungen zu konzeptualisieren ist, wird in den deutschsprachigen Gender Studies derzeit heiß diskutiert. Der vorliegende Band stellt eine Intervention in diese Debatte dar und leistet dabei vor allem zweierlei: Zum einen liefern die Aufsätze interessante Zusammenfassungen verschiedener Diskussionsverläufe und daraus hervorgehender Konzepte, zum anderen legen die Autorinnen selbst einen Entwurf vor, wie Kategorien sozialer Ungleichheit, Marginalisierung und Normalisierung in ihrer Komplexität erfasst und analysiert werden können – indem nämlich Gender selbst als inderdependente Kategorie gefasst wird.