Die Forschung konzentriert sich auf Hochenergiephysik und Astroteilchenphysik, mit Schwerpunkten auf Experimenten wie ATLAS, H.E.S.S. und CTA. Es werden theoretische Modelle zur Phänomenologie schwerer Teilchen entwickelt und experimentelle Daten analysiert. Ein weiterer Fokus liegt auf der Entwicklung von Software für Datenerfassungssysteme, Triggeralgorithmen und automatisierte Fehlerbehandlung. Zudem werden Methoden zur Bildverarbeitung und Simulation für Cherenkov-Teleskope und Teilchendetektoren erarbeitet.
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Prof. Dr. rer. nat. habil. Thomas Lohse
Bau und Betrieb eines großes stereoskopischen Systems abbildender Cherenkov-Teleskope für bodengebundene Gamma-Astronomie bei sehr hohen Energien. Die Beobachtungen dienen zur weitergehenden Erforschung nicht-thermischer Prozesse im Universum. Das Projekt konzentriert sich auf den Aufbau eines Datenerfassungssystems und die Entwicklung objektorientierter Software und Datenstrukturen sowie die Ereignisrekonstruktion.
Die HGF-Zentren Forschungszentrum Karlsruhe und DESY-Zeuthen begründen gemeinsam mit 10 deutschen Universitäten und 3 assoziierten Max-Planck-Instituten das virtuelle Institut für Hochenergiestrahlung aus dem Kosmos. Die Partner unternehmen gemeinsame fokussierte Anstrengungen zur Erforschung fundamentaler Probleme der Astroteilchenphysik mit hochenergetischen kosmischen Strahlungen. Hierzu gehören Gammastrahlung, geladene Teilchen und Neutrinos in einem weiten Energiebereich. Die Partner sind an den internationalen Experimenten ANTARES, AMANDA-IceCube, Baikal-NT200, EUSO, Pierre Auger, KASCADE Grande, H.E.S.S. und MAGIC sowie an ergänzenden theoretischen Forschungen beteiligt.
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