Prof. Dr. Petra Anders erforscht derzeit die Rolle von Digitalität und künstlerischen Medien in der Bildung sowie Fragen von Behinderung, Inklusion und gesellschaftlicher Teilhabe. Sie leitet Projekte zur digitalen Souveränität von Lehrkräften im Kunstunterricht und zur Stimme junger Menschen in der Partizipationskultur. Ihre Arbeiten verbinden Filmanalyse, Medienpädagogik und Kulturwissenschaft, um zu untersuchen, wie digitale Technologien und künstlerische Praktiken Lernprozesse gestalten und wie mediale Repräsentationen Behinderung und gesellschaftliche Vielfalt darstellen. Für Schulen und Bildungseinrichtungen bietet sie Erkenntnisse zur Integration digitaler Medien in den Unterricht sowie zur inklusiven Gestaltung von Lernumgebungen; für Kulturinstitutionen und Medienproduzierende liefert sie kritische Analysen zur ethisch verantwortungsvollen Darstellung von Behinderung und Diversität.
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Prof. Dr. Petra Anders
HU-FIS-Profil ↗Gesehen und gehört: Die Stimmen junger Menschen und das Recht auf freie Meinungsäußerung
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Der Computer und die mit ihm verbundene Digitalisierung gelten als die medienhistorische und -theoretische Zäsur des 20. Jahrhunderts. Mit der Allgegenwart des Computers sind Erwartungen an fundamentale kulturelle Umbrüche verbunden, die es notwendig erscheinen lassen, informations- und computertechnisches Grundwissen in der Schule zu vermitteln. Eine Steigerung der Effizienz und Effektivität von Lehr-Lern-Prozessen scheint jedoch das Hauptargument für den Technikeinsatz früher und heute zu sein. Im historischen Vergleich von Deutschland und den USA zeigt der Beitrag am Beispiel des Schulfilms, des Schulradios, des Schulfernsehens und der Lehrmaschinen, warum Digitalisierung unter diesem Vorzeichen an die Schule wenig anschlussfähig ist.