Dr. Pavlova erforscht aktuelle Konflikte und Medienräume, insbesondere die Rolle von digitalen Plattformen (Telegram) bei der Dokumentation von Menschenrechtsaktivismus und Basisbewegungen in besetzten Gebieten wie Mariupol. Sie sammelt und analysiert systematisch Zeugnisse von Einwohnern und Aktivisten, um Praktiken von Kolonisierung und lokaler Selbstorganisation nachzuvollziehen. Für Unternehmen und öffentliche Institutionen ist diese Arbeit relevant, um zu verstehen, wie digitale Kommunikationskanäle in Krisensituationen funktionieren, wie Zivilgesellschaft sich selbst organisiert, und wie verlässliche Quellensammlungen für Dokumentation und Gedächtniskultur entstehen. Die Methodik kombiniert Medienanalyse, qualitative Forschung und digitale Quellenerschließung.
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Dr. Olena Pavlova
HU-FIS-Profil ↗Das Projekt konzentriert sich auf die Dokumentation von Menschenrechtsaktivismus und Basisbewegungen im besetzten Mariupol über die Telegrammkanäle der Stadt. Dr. Pavlovas Forschungen dokumentieren wertvolle Zeugnisse von Einwohnern und Aktivisten in Mariupol und bilden eine umfangreiche Quellensammlung für unser Forschungsgebiet. Diese Sammlung bietet die Möglichkeit, Räume der Gewalt zu untersuchen und zu verstehen, wie sich Gesellschaften angesichts des Zusammenbruchs der zivilen Ordnung entwickeln.
Studies in East European Thought · DOI