Forschende
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Prof. Dr. Katja Triebe erforscht Narrative weiblicher Selbstbestimmung in Gesprächsinszenierungen europäischer Autorinnen der Frühen Neuzeit.
PD Dr. Sabine Fourrier erforscht die politische und territoriale Struktur antiker kyprischer Königreiche des 1. Jahrtausends v.Chr.
Dr. Katja Müller-Helle forscht zur Geschichte und Theorie des technischen Bildes — also wie Bilder durch Technologie entstehen, vermittelt und interpretiert werden.
Dr. Marie Jaros erforscht die Sozialgeschichte des Walfangs in Nordwesteuropa zwischen 1300 und 1600.
Dr. Dmitrii Bresler erforscht die inoffizielle Kultur der Sowjetunion während der Perestroika-Ära (1986–1991), insbesondere die Untergrundliteratur dieser Zeit.
Prof. Wißmann arbeitet an der historisch-kritischen Edition der musikalischen Werke Erich Wolfgang Korngolds in hybrider Form — mit gedruckten Bänden und digitalen Komponenten.
PD Dr. Thomas Woelki erforscht die politische, kirchliche und rechtliche Geschichte des späten Mittelalters, mit aktuellem Schwerpunkt auf Nikolaus von Kues als historische Figur und Quelle.
Prof. Jacobeit erforscht die Kulturgeschichte der Mode und Textilwirtschaft, insbesondere die historische Entwicklung der Berliner Konfektionsindustrie am Hausvogteiplatz.
Lothar Willms erforscht die Geschichte des griechischen Freiheitsbegriffs (Eleutheria) als Archäologie einer europäischen Leitidee.
Prof. Vargha erforscht die Geschichte der Medizin und Gesundheitspolitik im sozialistischen Osten und deren globale Verflechtungen — ein Gebiet, das in der westlichen Geschichtsschreibung lange übersehen wurde.
Katja Bernhardt organisiert und koordiniert das Internationale Doktorandenforum zur Kunstgeschichte des östlichen Europas, ein Symposium, das Nachwuchsforschende zusammenbringt, die sich mit Kunst- und Bildgeschichte dieser Region auseinandersetzen.
Prof. Guthmüller erforscht derzeit die Religionsgeschichte und Kulturgeschichte Rumäniens in einem großen internationalen Verbundprojekt (2022–2027).
Dr. Prof. Beatrice Trinca erforscht Praktiken und kulturelle Codierungen des weiblichen Rückzugs in Zeiten sozialer, politischer oder künstlerischer Umbruch — etwa Isolation, innere Emigration oder bewusste Abkehr von der Öffentlichkeit.
Nadja Fiensch erforscht die Geschichte jüdischer Familien im deutsch-polnischen Grenzraum, konkret die Geschichte der Familie Mendes aus Frankfurt an der Oder.
PD Dr. Gernot Kamecke erforscht die historische Philosophie der Literatur — wie sich das Verständnis von Literatur als eigenständiges Phänomen über Jahrhunderte entwickelt hat.
Dr. Nursan Celik erforscht Skandale und ästhetische Ambiguitätstoleranz in der deutschsprachigen Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts.
PD Dr. Klausnitzer erforscht die Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere wie Geisteswissenschaftler während des Nationalsozialismus international kommunizierten, reisten und ihre Forschung austauschten — trotz politischer Restriktionen.