Prof. Kraß erforscht die Kulturgeschichte von Sexualität und Geschlecht in Deutschland und dem deutschsprachigen Raum, mit aktuellem Schwerpunkt auf queerer Literaturwissenschaft und Queer Reading als methodischer Zugang zu deutscher Literatur vom 19. bis 20. Jahrhundert. Ein zentrales laufendes Projekt (2023–2026) entwickelt Queer Reading als systematische Lesemethode für Texte aus der Zeit des Paragrafen 175, um verborgene Geschlechter- und Begehrensdimensionen sichtbar zu machen. Daneben arbeitet er an der digitalen Erschließung mittelalterlicher deutscher Hymnen und Sequenzen sowie an der Aufarbeitung jüdischer Beiträge zur homosexuellen Kultur der Weimarer Republik und Israels. Für Kultureinrichtungen, Archive und Gedenkstätten bietet sich hier Expertise in der Provenienzforschung, Archiverschließung und Ausstellungskonzeption zu Themen sexueller und geschlechtlicher Vielfalt an; für Bildungsträger Methodenkompetenz in intersektionaler Literaturanalyse.
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Prof. Dr. Andreas Kraß
HU-FIS-Profil ↗Jewish Homosexual Modernism in the German Speaking World and in Mandatory Palestine/Israel
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Förderer: DFG Sachbeihilfe Zeitraum: 10/2012 - 09/2015 Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Kraß
Zeitraum: 11/2012 - 12/2016 Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Kraß
Zeitraum: 04/2013 - 12/2016 Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Kraß