Roberto Enrique Herrera Miranda dokumentiert gefährdete indigene Sprachen, insbesondere das Bribri in Costa Rica, durch systematische Feldforschung mit Video- und Audioaufnahmen in naturalistischen Kontexten. Er erstellt umfassende Sprachkorpora, die Spontansprache, mündliche Traditionen und kulturelle Orte erfassen — Material, das für Spracherhaltung, linguistische Forschung und die Archivierung von Kulturerbe zentral ist. Seine Arbeit verbindet Sprachwissenschaft mit partizipativen Methoden, um gefährdete Sprachgemeinschaften bei der Dokumentation und Weitergabe ihrer Sprache zu unterstützen.
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Roberto Enrique Herrera Miranda
HU-FIS-Profil ↗Ziel des Postdoc-Projekts ist die Erstellung eines umfassenden Korpus des Bribri, einer gefährdeten Chibcha-Sprache, die in Costa Rica gesprochen wird. Videoaufnahmen in verschiedenen naturalistischen Umgebungen, werden durch die Dokumentation von Spontansprache, verschiedenen Genres der mündlichen Überlieferung und kulturell relevanten Orten ergänzt, wie von den beteiligten Gemeinschaften gewünscht. Die sprachwissenschaftliche Forschung wird sich auf die Ergativität der Bribri und den Ausdruck der Informationsstruktur konzentrieren. Dieses Dokumentations- und Beschreibungsprojekt wurde für eine Dauer von 24 Monaten bewilligt, die im Jahr 2024 beginnen soll. Die daraus resultierende Multimedia-Sammlung wird gemäß der Lizenzvereinbarung bei ELAR (Endangered Languages Archive, www.elararchive.org) hinterlegt.
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