Forschende
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Prof. Voß erforscht Sprache, Kultur und Gesellschaft in Südosteuropa mit Fokus auf die Dynamiken von Grenzen, Identität und Wissensproduktion.
Prof. Lüdeling erforscht derzeit die Struktur und Variation von Sprache durch digitale Korpora und Annotation, mit Schwerpunkt auf Registervariation, Sprachkontakt und Mehrsprachigkeit.
Prof. Güldemann dokumentiert und analysiert afrikanische Sprachen, insbesondere sogenannte Khoisan-Sprachen des südlichen Afrika und bedrohte Sprachen Zentralafrikas.
Prof. Wiese erforscht die Grammatik und Struktur des Deutschen in mehrsprachigen Kontexten — insbesondere wie sich die deutsche Sprache verändert, wenn Sprecher:innen mehrere Sprachen verwenden oder in sprachlich diversen urbanen Umgebungen aufwachsen.
Prof. Krifka erforscht sprachliche Vielfalt in urbanen Räumen, insbesondere wie Menschen unterschiedlicher sprachlicher Herkunft in Großstädten wie Berlin zusammenleben und kommunizieren.
Prof. Szucsich erforscht die Grammatik und Variation slawischer Sprachen, insbesondere Russisch und Tschechisch, mit aktuellem Fokus auf Registervariation (formale vs.
Prof. Mooshammer erforscht, wie Menschen in Gesprächen ihre Sprache und ihren Atem aufeinander abstimmen — etwa Sprechgeschwindigkeit, Tonhöhe und Atemrhythmus.
Prof. Verhoeven erforscht die grammatische Struktur und Variation von Sprachen, insbesondere indigener Sprachen wie Yukatekisches Maya und Chibcha-Sprachen.
Prof. Alexiadou erforscht die Struktur und den Erwerb von Sprache, insbesondere wie Grammatik funktioniert und wie Kinder mehrsprachig aufwachsen.
Prof. Waltereit erforscht die historische Entwicklung von Sprachstrukturen und Diskursmarkern über Jahrhunderte hinweg, mit aktuellem Fokus auf zyklische Veränderungen in Grammatik und Pragmatik.
Wolfgang Hock erforscht die Sprachgeschichte baltischer und keltischer Sprachen durch die systematische Analyse historischer Textquellen.
Prof. Klöter erforscht die Geschichte und Gegenwart der chinesischen Sprache und ihrer Varietäten (Hokkien, Hakka, Taiwanesisch) aus historischer, soziolinguistischer und ideologischer Perspektive.
Prof. Müller erforscht die syntaktische Struktur des Deutschen und anderer Sprachen, insbesondere wie sich Syntax je nach Kontext und Register unterscheidet — also wie die gleiche Sprache in formalen versus informalen Situationen unterschiedliche grammatikalische Muster zeigt.
Prof. Bergmann erforscht die Vermittlung und Aneignung von Ukrainisch als Herkunftssprache im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit, insbesondere für geflüchtete Kinder in Berlin.
Prof. Villwock erforscht, wie taube und hörende Menschen zwei Sprachen gleichzeitig verarbeiten — speziell die Wechselwirkung zwischen Gebärdensprache und Schriftsprache auf neurologischer und verhaltensmäßiger Ebene.
Prof. Bouzouita erforscht die Variation und den Wandel von Dialekten des Spanischen, insbesondere die historische Grammatikalisierung von Tempusformen und die morphosyntaktische Struktur gesprochener Varietäten.
Dr. Lumnije Jusufi erforscht Sprachkontakt und Kulturtransfer in der albanischsprachigen Region des Westbalkans, insbesondere zwischen Albanisch und Slawischen Sprachen sowie zwischen Deutsch und Albanisch.
Prof. Norde erforscht die Entstehung und Veränderung von Wortbildungsmustern (Morphologie) in germanischen Sprachen über längere Zeiträume hinweg.
PD Dr. Lars Zeige erforscht die Entstehung und Veränderung von Sprachregistern im Germanischen, insbesondere wie sich Sprache in unterschiedlichen situativen Kontexten verändert hat und verändert.
PD Dr. Natalia Gagarina erforscht, wie mehrsprachige Jugendliche Sprache in Echtzeit verarbeiten – insbesondere wie sie mit unangemessenen Wortformen oder grammatikalischen Fehlern umgehen.
Prof. Kutscher erforscht derzeit die Registervariation und asymmetrische Kommunikation im Altägyptischen sowie die multimodale Kommunikation in historischen Sprachen.
Dr. Sauermann erforscht, wie Sprecher in mehrsprachigen Gesellschaften zwischen verschiedenen Sprachregistern wählen und welche sozialen Bedeutungen damit verbunden sind.
Prof. Dr. Aria Adli erforscht, wie sich Sprache je nach Kontext und Situation verändert — etwa in formellen versus informellen Situationen — und vergleicht diese Muster systematisch über mehrere typologisch unterschiedliche Sprachen hinweg (Deutsch, Yukatekisches Maya, Persisch, Südkurdisch, Javanisch).
Dr. Machicao y Priemer erforscht, wie Sprache Register und soziale Bedeutungen in ihrer grammatischen Struktur verankert.