Forschende
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Prof. Schirrmacher erforscht die Wissenschafts- und Technikgeschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere wie wissenschaftliche Erkenntnisse der Öffentlichkeit vermittelt wurden und werden.
Prof. Müller erforscht die Wissenschaftsgeschichte und Epistemologie von Licht, Farbe und optischen Phänomenen, insbesondere durch die Linse historischer Debatten zwischen Newton und Goethe sowie durch photochemische Experimente.
Prof. Vogel forscht zur Wissenschafts- und Kulturgeschichte von Sammlungen und Museen, insbesondere zur Brandenburgisch-Preußischen Kunstkammer als historisches Wissenssystem.
Dr. Scholze-Irrlitz erforscht die Wissenschaftsgeschichte der Ethnologie in der DDR und untersucht dabei systematisch, wie wissenschaftliche Forschung unter den Bedingungen eines sozialistischen Staates geprägt wurde — durch zentrale Planung, akademische Traditionen und internationale Verflechtungen.
Prof. Tippelskirch erforscht aus kultur- und wissenschaftshistorischer Perspektive Praktiken und kulturelle Codierungen des weiblichen Rückzugs — also Phänomene wie innere Emigration, freiwillige Isolation oder bewusste Abwesenheit von Frauen in Zeiten sozialer, politischer oder künstlerischer Umbruch.
Felicitas Heßelmann untersucht digitale Tools zur Aufdeckung und Untersuchung wissenschaftlichen Fehlverhaltens — etwa Plagiatsscanner oder Software zur Erkennung von Bildmanipulationen.
Dr. Schendzielorz erforscht die Funktionsweise und Weiterentwicklung von Peer-Review-Verfahren in der Wissenschaft – also die Prozesse, durch die wissenschaftliche Arbeiten von Fachkolleg:innen bewertet und kontrolliert werden.
Dr. Ambrasat erforscht die Karrieren und Arbeitsbedingungen von Wissenschaftlern und Hochschulabsolventen in Deutschland, insbesondere wie soziale Beziehungen, Beschäftigungssicherheit und Zufriedenheit ihre berufliche Entwicklung beeinflussen.
Dr. Bartscherer erforscht derzeit die Reformbewegungen in der Wissenschaft selbst – insbesondere wie und von wem Veränderungen wie Open Science und Replikationspraktiken vorangetrieben werden.
Prof. Vargha erforscht die Geschichte der Medizin und Gesundheitspolitik im sozialistischen Osten und deren globale Verflechtungen — ein Gebiet, das in der westlichen Geschichtsschreibung lange übersehen wurde.