Forschende
264 Personen aus dem HU-FIS-Bestand in Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Juristische Fakultät, Philosophische Fakultät
Prof. Schlieben erforscht die Kulturgeschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit, mit aktuellem Fokus auf Wissensproduktion, Prophetie und religiöse Kritik in frühmittelalterlichen und hochmittelalterlichen Gesellschaften.
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Annette Mehlhorn erforscht, wie indigenes Wissen und andere historisch marginalisierte Wissensformen in akademischen Kontexten behandelt und integriert werden.
Prof. Danilov erforscht derzeit, wie Führungsstile, Arbeitsorganisation und digitale Technologien das Verhalten und die Leistung von Beschäftigten beeinflussen – mit Fokus auf experimentelle Studien zu Anreizen, Fairness und Compliance.
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Dr. Susanne Härtel erforscht die Geschichte jüdischer Gemeinschaften im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit, mit aktuellem Fokus auf die Entstehung rabbinischer Autorität im Osmanischen Reich um 1500.
Dr. Sophie Ledebur erforscht die Wissensgeschichte statistischer Erfassung, insbesondere die Entstehung und Funktionsweise der Dunkelziffer im 19. Jahrhundert – also jener Phänomene, die sich dem offiziellen Wissen entziehen, aber dennoch als real angenommen werden.
Michael Riegner Oliveira erforscht die Krise des liberalen Konstitutionalismus unter gegenwärtigen Bedingungen — wie Verfassungsstaaten mit Populismus, Nationalismus, wirtschaftlicher Ungleichheit und illiberalen Machtverhältnissen umgehen.
Prof. Buchczyk leitet ein internationales Forschungsnetzwerk (COST Action TRACTS, 2021–2025), das untersucht, wie Spuren von Technologien, Klimawandel und sozialen Ungleichheiten in historischen und gegenwärtigen Kontexten sichtbar werden und wie diese Erkenntnisse für gerechtigkeitsorientierte Governance und Klimapolitik nutzbar sind.
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Prof. Middendorf erforscht die Geschichte von Finanzmärkten im 20. Jahrhundert, insbesondere wie juristische und soziale Konstrukte (sogenannte Persona ficta) die Entwicklung von Eigentumskonzepten und Anlagepraktiken geprägt haben.
Dr. Sanchez Criado erforscht multimodale Methoden der ethnographischen Forschung und Dokumentation.
Claudia Prinz leitet gemeinsam mit Prof. Dr. Torsten Hiltmann das DFG-Konsortium NFDI4Memory (2023–2028), das eine nationale Forschungsdateninfrastruktur für historisch arbeitende Geisteswissenschaften aufbaut.
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Cornelia Kühn erforscht die Gemeinwohl-Ökonomie als zivilgesellschaftliche Bewegung und untersucht, wie alternative ökonomische Modelle durch Basisorganisationen und partizipative Entscheidungsprozesse zu nachhaltiger Entwicklung beitragen können.
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Prof. Sardoschau erforscht die Arbeitsmarktintegration und gesellschaftliche Assimilation von Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchteten, mit aktuellem Fokus auf die Auswirkungen von lokaler Fremdenfeindlichkeit, medialer Aufmerksamkeit und Bedrohungswahrnehmung auf ihr Verhalten und ihre wirtschaftlichen Outcomes.
PD Dr. Mischa Honeck erforscht die Kulturgeschichte der Verjüngung in der transatlantischen Welt vom späten 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts – wie Vorstellungen und Techniken der Verjüngung sich verbreiteten, angeeignet wurden und welche gesellschaftliche Bedeutung sie erlangten.