Forschende
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PD Dr. Mischa Honeck erforscht die Kulturgeschichte der Verjüngung in der transatlantischen Welt vom späten 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts – wie Vorstellungen und Techniken der Verjüngung sich verbreiteten, angeeignet wurden und welche gesellschaftliche Bedeutung sie erlangten.
Dr. Margarete Pratschke erforscht die theoretischen und kulturhistorischen Grundlagen von Computer Vision und künstlichen neuronalen Netzen als Feld der digitalen Bildkultur.
Dr. Schendzielorz erforscht die Funktionsweise und Weiterentwicklung von Peer-Review-Verfahren in der Wissenschaft – also die Prozesse, durch die wissenschaftliche Arbeiten von Fachkolleg:innen bewertet und kontrolliert werden.
Lothar Willms erforscht die Geschichte des griechischen Freiheitsbegriffs (Eleutheria) als Archäologie einer europäischen Leitidee.
Dr. Laurence Douny erforscht traditionelle Handwerkstechniken und Materialwissen in Westafrika, insbesondere bei den Marka-Dafing in Burkina Faso.
Dr. Fontanelli erforscht Beethovens späte Streichquartette (1824–25) durch genetische Skizzenforschung zum Berliner Nachlass — eine Methode, die die Entstehungsgeschichte von Werken durch Analyse von Entwürfen und Überarbeitungen rekonstruiert.
Dr. Prof. Beatrice Trinca erforscht Praktiken und kulturelle Codierungen des weiblichen Rückzugs in Zeiten sozialer, politischer oder künstlerischer Umbruch — etwa Isolation, innere Emigration oder bewusste Abkehr von der Öffentlichkeit.
Lina Anne de Boer arbeitet in einer DFG-geförderten Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe an der Philosophiegeschichte des 19. Jahrhunderts, speziell zur Schule Brentanos und dem Problem der sekundären Qualitäten.