Prof. Dr. Marianne Grassmann forscht im Bereich der Bildungswissenschaften mit einem Schwerpunkt auf der Lehrkräftebildung und der Schulentwicklung. Ihre Arbeit umfasst die Struktur, das Niveau und die Entwicklung professioneller Kompetenzen von Erzieherinnen und Erziehern, insbesondere im Fach Mathematik. Als Teil des Humboldt-ProMINT-Kollegs engagiert sie sich in der Entwicklung neuer Lehr- und Lernkonzepte für Schule und Lehrerbildung. Die Forschung ist interdisziplinär angelegt und verbindet empirische Schulforschung mit qualitativen Sozialforschungsmethoden. Dabei spielen Themen wie Inklusion, soziale Ungleichheit und die Vernetzung von Praxis und Wissenschaft eine zentrale Rolle.
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Prof. Dr. Marianne Grassmann
Das Humboldt-ProMINT-Kolleg ist eine neue Fächer und Schulformen übergreifende, ständige universitäre Struktureinheit. Abgeordnete Lehrerinnen und Lehrer, Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden und Angehörige der Fachdidaktiken und der Lernbereiche der MINT-Fächer entwickeln hier gemeinsam neue Lehr- und Lernkonzepte sowohl für die Schule als auch für die Lehrerbildung an der Humboldt-Universität zu Berlin. Im Rahmen des Kollegs absolvieren Lehrerinnen und Lehrer sowie Studierende der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer Praktika in Adlershofer Unternehmen und Einrichtungen, die ihnen Einblicke in die Wertschöpfungskette von der Grundlagenforschung bis zur High-Tech-Produktion verschaffen sollen. Die Humboldt-Universität zu Berlin ist mit ihrem Konzept zur Ausgestaltung der Lehrerbildung Humboldt-ProMINT-Kolleg eine von bundesweit vier Universitäten, die sich im Hochschulwettbewerb MINT-Lehrerbildung der Deutsche Telekom Stiftung durchsetzen konnte. Der Wettbewerb hatte es sich zum Ziel gesetzt, eine neue Qualität in der Professionalisierung der Lehrerbildung zu initiieren.
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