Forschende
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Prof. Buchczyk leitet ein internationales Forschungsnetzwerk (COST Action TRACTS, 2021–2025), das untersucht, wie Spuren von Technologien, Klimawandel und sozialen Ungleichheiten in historischen und gegenwärtigen Kontexten sichtbar werden und wie diese Erkenntnisse für gerechtigkeitsorientierte Governance und Klimapolitik nutzbar sind.
Dr. Anna Izdebska erforscht die Rezeptionsgeschichte der antiken griechischen Philosophie in der Spätantike sowie im griechischen und arabischen Mittelalter.
Prof. Mengel erforscht die Musikgeschichte der sogenannten Zweiten Welt — insbesondere wie Lateinamerika und Ostdeutschland während des Sozialismus Musik schufen, tauschten und nutzten.
Dr. Diego Alonso erforscht die Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts mit Fokus auf den Komponisten Hanns Eisler und dessen Rolle in der Kulturlandschaft der Spanischen Republik (1931–1939).
Mathilde Darley erforscht, wie Kriminalisierungspolitiken in Europa die demokratische Partizipation und Staatsbürgerschaft prägen.
Barbara Wurm erforscht die Kulturgeschichte und Ästhetik von Film und visuellen Medien, mit aktuellem Fokus auf osteuropäisches und sowjetisches Kino sowie auf die Rolle von Filmkunst in politischen und sozialen Kontexten.
Prof. Dr. Judith Becker erforscht die Kulturgeschichte und Religionsgeschichte Europas und Asiens vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart, mit aktuellem Fokus auf die Geschichte der ökumenischen Bewegung und internationalen christlichen Netzwerke im 19. und 20. Jahrhundert sowie auf koloniale Missionsgeschichte und Geschlechterbeziehungen in Missionskontext.
Dr. Sabina Brevaglieri erforscht die Verflechtung von materiellen Objekten, religiöser Bedeutung und Agency in historischen Kontexten — schwerpunktmäßig in Italien, auf der Iberischen Halbinsel und im Heiligen Land.
PD Dr. Mischa Honeck erforscht die Kulturgeschichte der Verjüngung in der transatlantischen Welt vom späten 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts – wie Vorstellungen und Techniken der Verjüngung sich verbreiteten, angeeignet wurden und welche gesellschaftliche Bedeutung sie erlangten.
Damian Ghamlouche erforscht derzeit die transnationale Migration von Fachkräften im Gesundheitswesen.
Prof. Nagornaia erforscht die Geschichte von Geschlechterordnungen, Subjektivitäten und transnationalen Verflechtungen im Spätsozialismus und Ostblock, mit aktuellem Fokus auf Frauenagency in Transiträumen.
Dr. Natasa Jagdhuhn erforscht die Geschichte und Gegenwart von Museen in Jugoslawien und den post-jugoslawischen Staaten, insbesondere unter dem Blickwinkel der Dekolonialisierung und der Blockfreien Bewegung.
Dr. Marie Jaros erforscht die Sozialgeschichte des Walfangs in Nordwesteuropa zwischen 1300 und 1600.
Das Material zu Dr. Judith Wellen ist zu dünn, um einen verlässlichen Überblick über ihre aktuelle Forschung zu geben.
PD Dr. Thomas Woelki erforscht die politische, kirchliche und rechtliche Geschichte des späten Mittelalters, mit aktuellem Schwerpunkt auf Nikolaus von Kues als historische Figur und Quelle.
Prof. Vargha erforscht die Geschichte der Medizin und Gesundheitspolitik im sozialistischen Osten und deren globale Verflechtungen — ein Gebiet, das in der westlichen Geschichtsschreibung lange übersehen wurde.
Prof. Sandkühler erforscht die Zeitgeschichte der Shoah, insbesondere die Deportation der Jüdinnen und Juden aus Ioannina.
Prof. Guthmüller erforscht derzeit die Religionsgeschichte und Kulturgeschichte Rumäniens in einem großen internationalen Verbundprojekt (2022–2027).
Dr. Benjamin Conrad forscht zu Russlands Staatsfinanzen während der Napoleonischen Kriege (1796–1816) und untersucht dabei, wie Kriegsfinanzierung, Schuldenmanagement und Reformen die staatliche Handlungsfähigkeit einer Großmacht prägten.
Nadja Fiensch erforscht die Geschichte jüdischer Familien im deutsch-polnischen Grenzraum, konkret die Geschichte der Familie Mendes aus Frankfurt an der Oder.
Prof. Goel erforscht die Verflechtungen von Migration, Care-Arbeit und Geschlecht aus transdisziplinärer, intersektionaler Perspektive.
Linn Burchert erforscht die Rolle von Kunst und künstlerischen Interventionen im Kontext internationaler Klimapolitik, insbesondere bei UN-Klimakonferenzen (COPs).