Forschende
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Prof. Hafner erforscht derzeit, wie künstliche Systeme (Roboter) lernen, sich selbst wahrnehmen und ihr Verhalten vorhersagen können — ähnlich wie Menschen.
Prof. Rosefeldt erforscht systematisch Kants Philosophie, insbesondere die Metaphysik und Meta-Metaphysik in der Transzendentalen Dialektik sowie das Konzept des transzendentalen Subjekts.
Prof. Borgolte leitet den Aufbau des Zentralinstituts für Islamische Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und erforscht dabei die Ideengeschichte des Islam in der nachklassischen Periode.
Prof. Petras erforscht die Infrastruktur und Governance von Forschungsdaten sowie deren Erschließung durch digitale Methoden.
Prof. Krüger erforscht die Schnittstellen zwischen Wasser, Klima und Gesellschaft mit Fokus auf sozial-ökologische Gerechtigkeit und Ungleichheit.
Prof. Niewöhner erforscht gegenwärtig, wie Menschen in städtischen Räumen mit psychischen Erkrankungen, Wassermangel oder neuen Ernährungsformen leben und welche sozialen Ungleichheiten dabei entstehen — durch ethnografische Feldforschung, die Alltagserfahrungen, materielle Bedingungen und institutionelle Praktiken zusammendenkt.
Prof. Müller erforscht die Wissenschaftsgeschichte und Epistemologie von Licht, Farbe und optischen Phänomenen, insbesondere durch die Linse historischer Debatten zwischen Newton und Goethe sowie durch photochemische Experimente.
Dr. Nadja Kabisch erforscht die Wechselwirkungen zwischen urbanen Grünflächen, Klimawandel und menschlichem Wohlbefinden in Städten.
Prof. Palm erforscht, wie Geschlecht und Geschlechtervielfalt in der quantitativen Gesundheits- und Umweltforschung systematisch berücksichtigt werden können.
Dr. Schleußner erforscht die Wechselwirkungen zwischen Klimawandel, sozioökonomischen Transformationen und Anpassungsfähigkeit von Gesellschaften.
Annette Mehlhorn erforscht, wie indigenes Wissen und andere historisch marginalisierte Wissensformen in akademischen Kontexten behandelt und integriert werden.
Prof. Buchczyk leitet ein internationales Forschungsnetzwerk (COST Action TRACTS, 2021–2025), das untersucht, wie Spuren von Technologien, Klimawandel und sozialen Ungleichheiten in historischen und gegenwärtigen Kontexten sichtbar werden und wie diese Erkenntnisse für gerechtigkeitsorientierte Governance und Klimapolitik nutzbar sind.
Dr. Sanchez Criado erforscht multimodale Methoden der ethnographischen Forschung und Dokumentation.
Claudia Prinz leitet gemeinsam mit Prof. Dr. Torsten Hiltmann das DFG-Konsortium NFDI4Memory (2023–2028), das eine nationale Forschungsdateninfrastruktur für historisch arbeitende Geisteswissenschaften aufbaut.
Dr. Birgit Öttl organisiert und koordiniert interdisziplinäre Forschungsworkshops, die Nachwuchswissenschaftler_innen zusammenbringen und den Austausch zwischen akademischer Forschung und praktischer Anwendung fördern.
Dagmar Wörister erforscht derzeit die Verbindung von Biodiversitätsschutz mit sozialen Machtverhältnissen und Gerechtigkeitsfragen — konkret, wie Erkenntnisse aus sozialen Wandelbewegungen in den Naturschutz integriert werden können.
Dr. Bartscherer erforscht derzeit die Reformbewegungen in der Wissenschaft selbst – insbesondere wie und von wem Veränderungen wie Open Science und Replikationspraktiken vorangetrieben werden.