Forschende
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Prof. Markschies erforscht die Geschichte und Gegenwart des christlich-jüdischen Verhältnisses in Europa, mit Schwerpunkt auf die Frühe Neuzeit und die Wirkungen reformatorischer Kirchen und Theologien auf dieses Verhältnis.
Prof. Thiessen erforscht die deutsche Rechtsgeschichte mit Schwerpunkt auf Kontinuitäten und Brüche in Rechtsinstitutionen und Justizverwaltung — insbesondere die Aufarbeitung der NS-Justiz nach 1945, die Transformation von DDR-Recht nach der Wiedervereinigung und die historische Entwicklung von Wirtschaftsrecht (Aktienrecht, Konzernrecht).
Dr. Harald Salomon erforscht die transnationale Geschichte von Public Health am Beispiel des japanischen Arztes und Schriftstellers Mori Ôgai.
Dr. Monika Schärtl erforscht Jüdischen Film als eigenständiges Forschungsfeld im deutschsprachigen Raum.
Prof. Schlieben erforscht die Kulturgeschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit, mit aktuellem Fokus auf Wissensproduktion, Prophetie und religiöse Kritik in frühmittelalterlichen und hochmittelalterlichen Gesellschaften.
Dr. Anette Hoffmann erforscht historische Tonaufnahmen als Quellen für die Geschichtsschreibung der Kolonialzeit.
Larissa Förster erforscht die Provenienz ethnologischer Sammlungen aus der Kolonialzeit, insbesondere deren Herkunftsgeschichte, Erwerbungskontexte und die Frage der Restitution.
Prof. Mengel erforscht die Musikgeschichte der sogenannten Zweiten Welt — insbesondere wie Lateinamerika und Ostdeutschland während des Sozialismus Musik schufen, tauschten und nutzten.
Claudia Prinz leitet gemeinsam mit Prof. Dr. Torsten Hiltmann das DFG-Konsortium NFDI4Memory (2023–2028), das eine nationale Forschungsdateninfrastruktur für historisch arbeitende Geisteswissenschaften aufbaut.
Dr. Diego Alonso erforscht die Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts mit Fokus auf den Komponisten Hanns Eisler und dessen Rolle in der Kulturlandschaft der Spanischen Republik (1931–1939).
Prof. Rösli erforscht die Literatur- und Kulturgeschichte des Mittelalters, insbesondere altnordischer Texte und Handschriften.
Prof. Dr. Judith Becker erforscht die Kulturgeschichte und Religionsgeschichte Europas und Asiens vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart, mit aktuellem Fokus auf die Geschichte der ökumenischen Bewegung und internationalen christlichen Netzwerke im 19. und 20. Jahrhundert sowie auf koloniale Missionsgeschichte und Geschlechterbeziehungen in Missionskontext.
Prof. Nagornaia erforscht die Geschichte von Geschlechterordnungen, Subjektivitäten und transnationalen Verflechtungen im Spätsozialismus und Ostblock, mit aktuellem Fokus auf Frauenagency in Transiträumen.
Dr. Sarah Dornhof erforscht die Filmgeschichte und Kulturgeschichte Marokkos des 20. Jahrhunderts anhand der Bouanani-Archive – eines umfangreichen Privatnachlasses in Rabat, der die Arbeiten der Filmemacher Ahmed Bouanani und seiner Familie dokumentiert.
Dr. Pavlova erforscht aktuelle Konflikte und Medienräume, insbesondere die Rolle von digitalen Plattformen (Telegram) bei der Dokumentation von Menschenrechtsaktivismus und Basisbewegungen in besetzten Gebieten wie Mariupol.
Dr. Natasa Jagdhuhn erforscht die Geschichte und Gegenwart von Museen in Jugoslawien und den post-jugoslawischen Staaten, insbesondere unter dem Blickwinkel der Dekolonialisierung und der Blockfreien Bewegung.
Dr. Dmitrii Bresler erforscht die inoffizielle Kultur der Sowjetunion während der Perestroika-Ära (1986–1991), insbesondere die Untergrundliteratur dieser Zeit.
Prof. Jacobeit erforscht die Kulturgeschichte der Mode und Textilwirtschaft, insbesondere die historische Entwicklung der Berliner Konfektionsindustrie am Hausvogteiplatz.
Prof. Sandkühler erforscht die Zeitgeschichte der Shoah, insbesondere die Deportation der Jüdinnen und Juden aus Ioannina.
Prof. Guthmüller erforscht derzeit die Religionsgeschichte und Kulturgeschichte Rumäniens in einem großen internationalen Verbundprojekt (2022–2027).
Nadja Fiensch erforscht die Geschichte jüdischer Familien im deutsch-polnischen Grenzraum, konkret die Geschichte der Familie Mendes aus Frankfurt an der Oder.
Dr. Christian Neumeier erforscht die Entstehungsgeschichte des deutschen Grundgesetzes, insbesondere die Arbeitsweise und Entscheidungsprozesse des Parlamentarischen Rats von 1948/49.
PD Dr. Klausnitzer erforscht die Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere wie Geisteswissenschaftler während des Nationalsozialismus international kommunizierten, reisten und ihre Forschung austauschten — trotz politischer Restriktionen.